Der zweckentfremdete Punsch-Stand. Fragende Blicke von Passanten beim Gemeindeamt. Was tut die mobile Punsch-Hütte in diesen Zeiten und an einem gewöhnlichen Donnerstag denn da? Die Antwort: die Amtsleitung hat sich etwas Besonderes einfallen lassen.

Von Peter Gerber Plech. Erstellt am 12. Februar 2021 (08:43)
Familie Witkowski beim Einschreiben vor dem Gemeindeamt.
Peter Gerber Plech

Was ist denn das? Eine Punsch-Hütte? Ein Maroni-Stand? Am Donnerstag (11. Februar) haben einige Passantinnen und Passanten nicht schlecht gestaunt, weil vor dem Maria Lanzendorfer Gemeindeamt die kleine Holzhütte aufgebaut war und sich sowohl in der Hütte als auch davor Menschen aufgehalten haben. Der aktuellen Zeit geschuldet ist der provisorische Bau situationselastisch für etwas ganz anderes verwendet worden.

Weil auf dem Gemeindeamt aufgrund der Corona-Maßnahmen der Parteienverkehr aktuell eingeschränkt ist, hat man sich für den Kindergarten-Einschreibetag etwas Besonderes einfallen lassen. Dass sich an diesem Tag die Temperaturen deutlich im Minusbereich bewegt haben, war natürlich Pech. Denn es gab weder Punsch noch Maroni am Stand. Dafür sorgte ein Baby-Elefant für den nötigen Abstand und Kinderbücher sowie Spielmöglichkeiten für den Zeitvertreib der Kleinen und Kleinsten.

Zudem erteilten Silvia Kumpan-Takacs, Leiterin des Kindergarten Maria Lanzendorf, und Sabine Horwath, stellvertretende Amtsleiterin der Gemeinde, Auskünfte rund um den Kindergarten. 12 Familien, mit zeitlichem Abstand nach einem genauen Plan eingeladen, haben die Möglichkeit genützt und ihr Kind oder ihre Kinder für das neue Kindergartenjahr angemeldet.

"Für das Kindergartenjahr 2021/2022 werden noch zirka 20 Kinder erwartet, die im Laufe des Kindergartenjahres kommen werden", sagte Sabine Horwath. Der Kindergarten wird auch 2021/22 mit seinen fünf Gruppen stark ausgelastet, aber noch nicht überlastet sein.