Ein grosser Sprung für die kleinen Menschen. Mit einem "Fenstersprung" haben sich Maria Lanzendorfs Kindergartenkinder Richtung Schulzeit verabschiedet. Dank den Eltern konnten die Kinder diesen wichtigen Schritt mit Spiel und Spaß im Bärenpark feiern.

Von Peter Gerber Plech. Erstellt am 25. Juni 2020 (19:11)

Es ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein grosser Sprung für Louis, Lea, Ensar und Co. Am Mittwoch und Donnerstag haben Maria Lanzendorfs zukünftige Tafelklassler den Kindergarten durch das Fenster im Erdgeschoß verlassen und mit dem Satz vom Fensterbrett, dem sogenannten „Fenstersprung“, symbolisch die nächste Stufe in der Entwicklung erreicht. 

Ein nicht für jedes Kind gleichermaßen einfaches Unterfangen, wie ein Augenschein vor Ort bestätigt hat. Und dies nicht wegen der eher geringen Sprunghöhe. Vielmehr bedeutet beim einen oder bei der andern die anstehende Trennung von den über die letzten Monate oder Jahre lieb gewonnenen Kindergärtnerinnen ein emotional schwieriger Schritt.

Diesem Umstand haben die Kindergärtnerin und die Kindergartenleiterin Silvia Kumpan-Takacs einfühlsam Rechnung getragen.

Mit einem Sprüchlein und einer nicht zur Gänze gefüllten Schultüte – die Eltern, Tanten und Onkel dürfen ja vor dem ersten Schultag auch noch etwas beisteuern – sind die Kinder verabschiedet worden. Einzeln, und wegen der aktuellen Situation rund um die Coronapandemie nur im Kreis der Familie. Damit aber die Trennung auch von Spaß und Vorfreude auf das Neue geprägt ist, hatte der Elternbeirat im Bärenpark ein Spielfest mit allerhand lustigen und herausfordernden Stationen vorbereitet. So haben Sackhüpfen, Büchsenwerfen, Wasserspritzen und andere Dinge den bevorstehenden Schritt vom Kindergartenkind zum Schulkind etwas vereinfacht – und versüßt.