„Schmerzensfreitag“ – das Patroziniumsfest der Pfarre

Erstellt am 26. März 2023 | 10:00
Lesezeit: 3 Min
Schmerzensfreitag – Patroziniumsfest der Pfarre Maria Lanzendorf
Pieta mit der Darstellung der schmerzhaften Muttergottes mit dem Leichnam von Jesus in der Wallfahrtskirche Maria Lanzendorf.
Foto: Peter Gerber Plech
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Seit im Jahr 2020 das Coronavirus aufgetaucht ist, hat der „Schmerzensfreitag“ der Pfarre Maria Lanzendorf – wenn überhaupt – nur in eingeschränkter Version durchgeführt werden können. Am 31. März hingegen findet wieder das volle Programm statt.

Der „Schmerzensfreitag“ ist das Patroziniumsfest der Pfarre Maria Lanzendorf und findet jeweils am Freitag vor dem Palmsonntag statt. Die Corona-Pandemie hat die Feierlichkeiten 2020 ganz und in den Jahren 2021 sowie 2022 teilweise verhindert. Heuer, am 31. März, soll das Kirchenfest, welches über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist und immer viele gläubige Menschen zum Besuch der Wallfahrtskirche und des Marktes nach Maria Lanzendorf gebracht hat, wie üblich und mit dem vollen Programm stattfinden können, wie die Pfarre in einer Medienmitteilung festhält.

Pater Michele Pezzini ist glücklich darüber, dass sämtliche der geplanten Aktivitäten – inklusive des Marktes auf der Hauptstraße zwischen Gemeindeamt und Wallfahrtskirche/Friedhof – stattfinden werden. „Wir alle freuen uns sehr darauf, dass am 31. März viele Besucherinnen und Besucher nach Maria Lanzendorf kommen und mit uns in der Wallfahrtskirche und den Räumlichkeiten des Klosters dieses Fest feiern“, sagt Pater Michele Pezzini. „Der Schmerzensfreitag ist sowohl für den Ort wie für die Pfarre Maria Lanzendorf ein ganz besonderer Tag im Jahr. Wir wollen alle gemeinsam der sieben Schmerzen Mariens gedenken.“

Laut Mitteilung der Pfarre Maria Lanzendorf sei die Verehrung der Schmerzensmutter bis in das Mittelalter nachweisbar. 1724 habe Papst Benedikt XIII. den Schmerzensfreitag für die katholische Kirche als Gedenktag am Freitag vor dem Palmsonntag eingeführt. Bei der Kalenderreform im Jahr 1969 hingegen sei der Schmerzensfreitag aus dem liturgischem Programm gestrichen worden. Die Pfarre Maria Lanzendorf hingegegen habe – und dies von höchster Stelle bewilligt – den Termin für ihr Patroziniumsfest beibehalten dürfen.

Das Patroziniumsfest zu Ehren der schmerzhaften Muttergottes gehört zu den wichtistens Anlässen, die jährlich in der Wallfahrtskirche von Maria Lanzendorf durchgeführt werden. Mit heiligen Messen (8.00, 9.00, 18.00 Uhr), dem vom Regens Dr. Richard Tatzreiter zelebrierten Hochamt (10.30 Uhr), das musikalisch vom Gemischten Chor der Chorvereinigung Gatterhölzl (Wien) gestaltet wird, und einer Festmesse (15 Uhr) wird am 31. März den sieben Schmerzen Mariens gedacht. Ab 8.30 Uhr werden im Refektorium des Klosters Maria Lanzendorf Kaffee und Kuchen gereicht. Wie die Pfarre weiter mitteilt, werde auch die Tradition der Fastensuppe nicht vernachlässigt.

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