Zwölfaxing: Jäger bekommen Pandure. Das Jägerbataillon 33 wird mit Radpanzern ausgestattet. Derzeit befinden sich vier Leihgaben in der Kaserne.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 08. Oktober 2018 (16:49)
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Vor dem Pandur: Patrik Schodl, Ricardo Hofbauer, SP-Bürgermeisterin Astrid Reiser, Kommandant Jure Bauer, Benjamin Turnwald und Erwin Melka, Kommandant der Kommandogruppe.
NÖN.at, Nicole Frisch

Vier Radpanzer, sogenannte Pandure, befinden sich derzeit in der Burstyn-Kaserne in Zwölfaxing. Dabei handelt es sich noch um Leihgaben, die zumindest für die Dauer der EU-Ratspräsidentschaft in Zwölfaxing stationiert sein werden. Auf Dauer soll das Jägerbataillon 33 allerdings mit 36 solchen Mannschaftstransportpanzern ausgestattet werden.

In der Kaserne ist die Freude darüber groß. Die Ausstattung mit Panduren ist eine weitere Folge der Transformation vom Panzerbataillon zum Jägerbataillon. Bis die Soldaten allerdings mit den neuen Fahrzeugen einsatzbereit sind, wird es noch einige Zeit dauern. Zunächst müssen einmal die notwendigen C-Führerscheine gemacht und die Besatzung geschult werden. Kommandant Jure Bauer sieht darin eine "besondere Herausforderung". "Das braucht Zeit", sagt er.

In den Pandur passen neun Personen: der Kommandant, ein Fahrer, ein Bordschütze sowie sechs Soldaten. Das Fahrzeug ist 2,5 Meter breit und laut Bauer gut für das Vorankommen in kleinen Ortschaften geeignet. Als Beispiel nannte er bosnische Bergdörfer. Der Radpanzer verfügt zudem über eine Waffenstation, die von innen bedienbar ist.