Bombendrohung in Schwechater Schule: Entwarnung

Bombe wurde keine gefunden. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch.

Aktualisiert am 20. September 2021 | 16:53

Für ein Großaufgebot an Polizei sorgte am Montagmorgen eine Bombendrohung in der Schwechater Mittelschule Frauenfeld. Es wurden alle entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Bombe wurde letztendlich keine gefunden.

Nähere Informationen zum Hintergrund der Bombendrohung könne man derzeit noch nicht bekanntgeben, heißt es beim Stadtpolizeikommando auf NÖN-Anfrage, da die Ermittlungen noch laufen. 

Notquartier für über 500 Schulkinder und Lehrpersonal

Auch die Schwechater FF-Einsatzkräfte waren mit einer nicht alltäglichen Situation konfrontiert. Aufgrund des Polizeieinsatzes mussten die Mittelschule und die Volksschule evakuiert werden. Aufgrund der Nähe zu den Schulen und des vorhandenen Platzes wurde kurzerhand entschieden sämtliche Schüler, sowie das Lehrpersonal und die Pädagogen im Feuerwehrhaus unterzubringen.

Da die Betreuung von über 500 Schulkindern einen personellen und logistischen Aufwand darstellt, entschied der Einsatzleiter zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Schwechat-Rannersdorf zu alarmieren.

Notquartier für Lehrer und Schüler
Notquartier für Lehrer und Schüler
FF-Schwechat

Gemeinsam mit den Kräften des Rotes Kreuz Niederösterreich, der Polizei sowie der Stadtverwaltung Schwechat konnte binnen kürzester Zeit ein Notquartier samt Verpflegung, Sitzmöglichkeiten und Decken aufgebaut werden.

Da die Einsatzdauer der Polizei nicht abzuschätzen war, entschied die Einsatzleitung, gemeinsam mit den Direktoren und Pädagogen beider Schulen, die Schüler in die Obhut der Erziehungsberechtigten zu geben. Geordnet, mit der Hilfe aller Einsatzorganisationen, konnten so nahezu alle Schulkinder den Eltern übergeben werden. Alle anderen wurden bis zum Abholen durch das Lehrpersonal betreut.