Mehr als 600 Fotos ausgestellt in Topothek. Seit Anfang des Jahres gibt es in Moosbrunn eine Topothek. Dabei werden alte Fotos von der Gemeinde gesammelt.

Von Max Stepan. Erstellt am 15. März 2020 (04:57)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7840160_gre11_rhi_moosbrunn_topthek1.jpg
Gerald Taborsky stellte Fotos des Sportvereins und der Glasfabrik vor. Max Stepan
Gerald Taborsky stellte Fotos des Sportvereins und der Glasfabrik vor.

Im Rahmen der 900-Jahr-Feier wurde Anfang Jänner eine Topothek ins Leben gerufen. Das Projekt ist Bestandteil des Audits „Familienfreundliche Gemeinde“ und wurde im September vom Gemeinderat beschlossen. Nach zwei Monaten sind nun bereits über 600 Fotos auf der Website.

Jeder Gemeindebürger hat die Möglichkeit, ein Foto aus der Vergangenheit von Moosbrunn auf die Website zu stellen. Neben dem Foto kann auch ein Text hinzugefügt werden, was auf dem Foto zu sehen ist, welche Personen zu erkennen sind, etc. „In dieser digitalen Chronik voller Bilder und Dokumente sammeln wir altes Wissen und machen es für jedermann zugänglich“, freut sich VP-Bürgermeister Paul Frühling. Letzte Woche wurde die Topothek im Moosbrunner Pfarrsaal nun offiziell vorgestellt.

Viele interessierte Moosbrunner kamen zur Veranstaltung und informierten sich darüber, wie sie eigene Fotos der Topothek zur Verfügung stellen können. Im Anschluss wurden einige Fotos aus verschiedenen Kategorien den Besuchern präsentiert. Gerald Taborsky zeigte beispielsweise Fotos des Sportvereins und der Glasfabrik. Auch Alt-Bürgermeister Gerhard Hauser (VP) präsentierte den Zusehern einige Bilder, er spezialisierte sich auf den Gesangverein.

Am Ende wurde nochmals dazu aufgerufen, der Topothek Fotos, Dokumente oder auch Zeitungsartikel zur Verfügung zu stellen: „Wir bitten euch, dass ihr uns Fotos schickt oder bringt. Nur so kann die Topo thek wachsen“, erklärte SP-Gemeinderat Taborsky. Die Bildrechte bleiben den Besitzern der Fotos natürlich erhalten.