Nach CoV-Todesfall: Rosenblattl bleibt zu. Ehemann von Kaffeehaus-Inhaberin Milla Rosenblattl verstarb an Covid-19. Der Moosbrunner Betrieb wird daher nicht mehr aufgenommen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Mai 2020 (05:13)
Das Moosbrunner Café Rosenblattl wird seine Türen am kommenden Freitag nicht mehr öffnen.
Max Stepan

Der mehrwöchige Lockdown wegen des Coronapandemie macht vielen Gastronomen schwer zu schaffen. Doch tragischer als im Fall des Moosbrunner Café Rosenblattl könnte es nicht kommen.

Denn wie die NÖN erfuhr, wird das Kaffeehaus seinen Betrieb nicht mehr aufnehmen, auch wenn das ab Freitag prinzipiell möglich wären. Und schuld ist der Coronavirus. Doch nicht wegen der finanziellen Einbußen aufgrund der erzwungen Sperre, sondern aus ausschließlich persönlichen Gründen. So erkrankte der Ehemann von Besitzerin Milla Rosenblattl an der durch den Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Letztlich verlor er den Kampf gegen die heimtückische Erkrankung.

Wie Petra Rosenblattl, Schwiegertochter des Verstorbenen, im NÖN-Gespräch bestätigt, habe man sich daher in der Familie dazu entschlossen, das Kaffeehaus nicht wieder zu eröffnen.