Neumayer-Weilner: Mit Anfang Oktober ist dann Schluss

Erstellt am 10. September 2020 | 04:55
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Annette Neumayer-Weilner war seit 2015 Geschäftsführerin im Multiversum.
Foto: GB
Annette Neumayer-Weilner verlässt Schwechat nach Verkauf.
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Eigentlich kam Annette Neumayer-Weilner 2015 ins Multiversum, um die Halle zu verkaufen. Dass sie fünf Jahre bleiben wird, hat sie nicht erwartet. Doch mit dem endgültigen Verkaufsabschluss samt Unterschriften wird ihre Zeit in Schwechat vorbei sein. „Mit dem Closing übernimmt eine neue Gesellschaft und in der Generalversammlung werde ich abberufen“, erläutert sie im NÖN-Gespräch das Prozedere.

Sie erwartet den finalen Kaufabschluss zwischen Stadtgemeinde und „Akron Group“ mit Ende September oder Anfang Oktober. Die (Noch-)Geschäftsführerin bezeichnet den Deal als „die beste Lösung, die gefunden werden konnte“. Von Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ) erhält sie Lob, von der ÖVP weniger. So mokierte sich Klubsprecher Mario Freiberger, dass Neumayer-Weilner 500.000 Euro an Provision bekommen würde.

Stimmt so nicht, betont die Hallenchefin. Einerseits ginge die Provision nicht an sie, sondern ihren Mann und die Firma Risma, die als Makler Käufer – „für Teilverkauf und Gesamtverkauf“ – sowie Betreiber geholt hatte. Zudem wäre sie vom Gehalt her gedeckelt gewesen und habe deutlich „mehr gearbeitet als verdient“. Die Kritik der ÖVP sieht sie in der Neidgesellschaft verhaftet und hält fest, dass der Wert des Multiversum heute, vor fünf Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Sie zeigte sich zudem erfreut, dass die Stadtgemeinde ihren Sanierungskurs mitgetragen habe.

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