Kledering: Warten auf Einvernahme und Obduktion. Nach der Bluttat mit einer Toten in der Schwechater Katastralgemeinde Kledering (Bezirk Bruck) sind am Donnerstagvormittag die Befragung des 56-jährigen Verdächtigen und die Obduktion der Leiche seiner um ein Jahr jüngeren Ehefrau ausständig gewesen.

Von APA / NÖN.at. Update am 24. September 2020 (15:46)
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Beide Ermittlungsschritte sollten noch am Donnerstag erfolgen, hieß es von Behördenseite. 

Der 56-Jährige hatte nach der Attacke Mittwochfrüh selbst die Rettung verständigt. Seine Frau verstarb wenig später in einem Wiener Krankenhaus. Bei dem Angriff hatte sich auch der Beschuldigte Verletzungen zugefügt, nach kurzem Krankenhausaufenthalt wurde er aber noch am Abend in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner zufolge stellten die Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich zwei Messer sicher. Beide Gegenstände kämen als Tatwaffe in Betracht, wurde betont. Unter die Lupe genommen wird auch die Zurechnungsfähigkeit des Verdächtigen. Nach Angaben von Staatsanwaltschafts-Sprecher Friedrich Köhl wurde ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Untersuchungshaft verhängt

Über den 56-Jährigen ist am Donnerstagnachmittag die Untersuchungshaft verhängt worden. Diese sei vorerst bis 8. Oktober befristet, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Friedrich Köhl, auf APA-Anfrage mit. Der Beschuldigte war am Mittwochabend in die Justizanstalt eingeliefert worden.