24-Stunden-Hofladen in Fischamend kommt gut an. 24-Stunden-Hofladen von „Hansagfood“ erfreut sich in Fischamend großer Beliebtheit. Der Chef ist zufrieden.

Von Stefanie Cajka. Erstellt am 12. April 2020 (05:34)
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Hans Goldenits und Stadtchef Thomas Ram (RAM).
PTF

Anfangs noch ein ungewöhnlicher Anblick, ist der Container des 24-Stunden-Hofladens mittlerweile ein Fixpunkt in der Fischamender Nahversorgung. Das Konzept von Hans Goldenits hat sich bewährt. Und dennoch: Wie so oft war auch hier aller Anfang schwer – trotz der Erfahrung sei es stets ein Lernprozess, sich auf die neue Kundschaft einzustellen, berichtet Goldenits, Gründer der Betreiberfirma „Hansagfood“.

So habe es ein wenig gedauert, den Absatz einzelner Produkte richtig einschätzen zu können. Auch mit dem Bankomaten habe es manchmal technische Probleme gegeben, diese sind aber mittlerweile behoben. Goldenits dankt dabei vor allem der hilfsbereiten Kundschaft: „Man muss sich bei den Kunden bedanken. Viele haben uns unterstützt und die Technik neu gestartet.“ Das sei für ihn nicht selbstverständlich. „Wir sind wirklich stolz auf unsere Kunden“, betont er.

Generell komme das Konzept des Hofladens gut an. „Wir wollen ein Entdeckerladen sein“, erklärt Goldenits im NÖN-Gespräch. Das ergebe sich schon allein daraus, dass das Gemüse stets saisonal angeboten wird. So sind mittlerweile die ersten Salate, Radieschen oder Paradeiser verfügbar und in Kürze die ersten Erdbeeren.

Gerade in Zeiten der Coronakrise wissen die Kunden heimische Produkte zu schätzen, weiß Goldenits. So seien auch die Umsätze vom traditionell niedrigeren Winterniveau bereits jetzt auf Frühjahrsniveau angestiegen. Beim Standort in Fischamend handelte es sich um den ersten Hofladen in Niederösterreich. Vor Kurzem wurde ein weiterer in Schwechat eröffnet. „Uns hat ganz schnell jenes Klientel gefunden, die unsere Kunden sind. Wir konnten den Shop schnell auf ein gutes Niveau bringen“, freut er sich. Auch für Bruck sei ein Hofladen geplant.