„PediBus“: Kinder sollen zu Fuß in die Schule gehen. Mit dem Projekt „PediBus“ soll das tägliche Gerangel um Parkplätze zu Schulbeginn eingedämmt werden.

Von Otto Havelka. Erstellt am 13. Juni 2019 (05:00)
privat
SP-Bürgermeister Ernst Wendl, Ingrid Leidenfrost (Projekt PediBus) und SP-Gemeinderat Herbert Stuxer bei der ersten Elterninformation über das neue Projekt im Volkshaus.

SP-Bürgermeister Ernst Wendl will ab September ein neues Projekt starten, wobei Kinder der Volksschule den Fußweg zur Schule in Begleitung von Erwachsenen bewältigen. Das Projekt nennt sich „Pedi-Bus“, das heißt, den Schulweg ab bestimmten Sammelpunkten (ähnlich wie Bushaltestelen) in Begleitung von Erwachsenen zu Fuß zu meistern.

Die Idee des Projektes, das auch schon in anderen Gemeinden umgesetzt wurde: Es fahren weniger Eltern mit dem Auto zur Schule, die Kinder bewältigen den Schulweg umweltbewusst. Dies fördert die Selbstständigkeit der Kinder, sie haben soziale Kontakte und es trägt zur Verkehrssicherheit bei.

Vorerst wurden sämtliche Eltern und Erziehungsberechtigten von Volksschülern in der Gemeinde mittels Fragebogen angeschrieben, welche Kinder zu Fuß gehen wollen und welche Eltern als Begleitperson zur Verfügung stehen.

In einer ersten Reaktion haben sich mehr als 30 Kinder und sechs Begleitpersonen für den Fußmarsch zur Schule angemeldet. Und „es kommen fast täglich neue Anmeldungen dazu“, freut sich Wendl.

Wo und wie viele „PediBus“-Sammelstellen eingerichtet werden, ist noch offen und hängt von den Anmeldungen ab. Gesucht werden jedenfalls noch Begleitpersonen. Diese sind über die Gemeinde versichert und bekommen eine einmalige Einschulung.

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