Barrierefrei zum Arzt in Himberg. Ab Herbst soll es erstmals möglich sein, auch im Rollstuhl problemlos in die Ordination eines Hausarztes zu gelangen.

Von Otto Havelka. Erstellt am 12. Juli 2019 (04:43)
privat
SP-Bürgermeister Ernst Wendl, Arzt Wilfried Piribauer und Gerald Gmainer (Geschäftsführer der Himberger Immobiliengesellschaft) im Stiegenhaus vor dem Einbau des Treppenliftes.

Es war schon lange ein Ärgernis für viele Patienten: Zu keinem der drei im Ort ansässigen Allgemeinmediziner gibt es bislang einen barrierefreien Zugang. Das soll sich nun ändern. Die Ordination des praktischen Arztes Wilfried Piribauer in der Anton-Dreher-Gasse wird derzeit so umgebaut, dass ein behindertengerechter Zugang möglich ist.

Vor dem Eingangsbereich wurde bereits eine kleine behindertengerechte Rampe betoniert, der Treppenlift für das Stiegenhaus zum Überwinden des Halbstockes wird voraussichtlich Ende Juli montiert. Der Innenbereich der Ordination wird ebenfalls umgebaut, um zum Beispiel ein Behinderten-WC zu installieren. Ab Herbst ist ein barrierefreier Zugang für die Patienten möglich. Diese können sich mittels einer Glocke vor dem Haus melden und werden dann, egal ob im Rollstuhl oder mit sonstigen Gehhilfen, über den Treppenlift in die Ordination gebracht.

Sämtliche Kosten für Bauarbeiten außerhalb der Ordination (Treppenlift, Vorplatz beim Hauszugang, etc.) werden von der Himberger Immobiliengesellschaft (HIG) übernommen. Die Kosten für Baumaßnahmen in der Ordination werden von Arzt Piribauer getragen. Für die Gemeinschaftsordination der Ärzte Martina Stacher-Reif und Rupert Eschbacher wird „mittelfristig ebenfalls ein barrierefreier Zugang geplant“, verspricht SP-Bürgermeister Ernst Wendl.