Neuer Rodelhügel in Rauchenwarth geplant. Der alte Rodelberg ist durch die stark befahrene Straße zu gefährlich. Nun soll ein neuer Hügel noch dieses Jahr errichtet werden.

Von Max Stepan. Erstellt am 01. April 2021 (05:56)
Der alte Hügel ist wegen des zunehmenden Verkehrs zu gefährlich geworden. Ein neuer Rodelberg soll ihn nun ersetzen.
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Später Schneefall im Frühjahr erfreute dieses Jahr wieder zahlreiche Kinder in Rauchenwarth. Bei guten Schneebedingungen bietet sich der alte Rodelberg perfekt zum Rodeln an und es herrscht reger Betrieb am Hügel. Aus verkehrstechnischer Sicht ist dieser aber mit der Zeit bereits zu gefährlich geworden, denn der Hügel liegt neben einer stark befahrenen Straße. Deshalb werden derzeit Ideen für die Errichtung eines neuen Rodelbergs gesammelt.

Die drei Gemeinderäte Anton Pflug, Herbert Pangerl und Andreas Trischitz (alle ÖVP) haben das Projekt ins Leben gerufen und wollen so schnell wie möglich einen neuen Hügel zum Rodeln errichten, erklärt Anton Pflug: „Der starke Verkehr rund um den alten Rodelberg macht die Lage zu gefährlich. Wir wollen unserer Bevölkerung aber weiterhin einen sicheren Platz zum Rodeln anbieten und haben deshalb diese Idee ins Leben gerufen.“

Der neue Hügel soll hinter dem Fußballplatz, wo sich derzeit der Bogenschießplatz befindet, errichtet werden. Die Fertigstellung des neuen Hügels soll noch dieses Jahr umgesetzt werden: „Wir wollen den Rodelhügel so schnell wie möglich errichten und rechnen damit, dass noch dieses Jahr der Hügel fertiggestellt wird“, sagt Pflug. 

Herbert Pangerl, Anton Pflug und Andreas Trischitz (alle ÖVP) wollen hinter dem Fußballplatz, wo sich derzeit der Bogenschießplatz befindet, den neuen Rodelhügel errichten.
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Für die Errichtung des neuen Hügels soll Aushub vom Abfallzentrum verwendet werden und schließlich am vorgesehenen Standort aufgeschüttet werden. „Die Erde, die nicht mehr gebracht wird, können wir nachhaltig verwerten und so der Bevölkerung einen neuen Hügel zum Rodel fahren anbieten“, sagt Pflug.  Derzeit werden noch verschiedene Ideen gesammelt, wie der Hügel schlussendlich aussehen wird. Unter anderem ist auch eine Beleuchtung mittels Flutlicht im Gespräch.

„Wir wollen aus dem künftigen Berg mehr machen, in dem wir beispielsweise eine Beleuchtung anbringen. Wie der Hügel genau aussehen wird, wird sich zeigen. Wir erhoffen uns aber, dass wir hiermit eine sichere Möglichkeit gestalten, um auch weiterhin rodeln zu gehen“, betont Pflug.