Respektables Olympia-Debüt für Himbergerin Beierl. Das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) erfüllte Katrin Beierl einen Traum: Die 24-jährige Bobfahrerin aus Himberg war bei den Olympischen Spielen in Südkorea dabei.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 22. Februar 2018 (08:27)
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 Bei der Zweierbob-Konkurrenz im Eiskanal belegte Beierl vergangene Woche mit Anschieberin Victoria Hahn den 18. Platz. Im ORF-Interview direkt nach dem letzten von vier Läufen zogen Beierl und Hahn zufrieden Bilanz über ihr Olympia-Debüt.

Für die Himbergerin hat die Teilnahme in Pyeongchang auch eine ganz persönliche Note: So nahm exakt vor 30 Jahren ihre Mutter Ulrike, geboren Kleindl, als Hürdenläufern bei den Sommerspielen im südkoreanischen Seoul teil. Beierl ist seit etwas mehr als vier Jahren in den Eisbahnen der Welt unterwegs.

Bereits tolle Ergebnisse im Europacup

Mittlerweile startet sie für den „ASKÖ Bob- und Skeleton Sportclub Himberg“. Die 24-Jährige schaffte als Bobfahrerin bereits einen siebten Platz bei der Jugend-WM 2015 in St. Moritz.

Zudem konnte die in Innsbruck studierende Sportlerin Top-Platzierung im Europacup verbuchen. So gewann sie erst im November des Vorjahres das Rennen in Lillehammer (Norwegen) und stellte mit einer Zeit von 52,88 Sekunden sogar einen neuen Bahnrekord auf.