Sanierung auf der B9 ist abgeschlossen. Nur vier Wochen nach dem Start der Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße B9 zwischen Regelsbrunn und der Zufahrt zur ehemaligen Rollfähre in Haslau/Donau konnte der Abschnitt mit heute Donnerstag wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 12. Oktober 2017 (13:42)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
NOEN, Pixabay.com

Der schlechte Zustand der Fahrbahn  auf dem rund 3,75 Kilometer langen Teilstück der B9 hatte eine Instandsetzung unumgänglich gemacht.

Der zuständige Landesrat Ludwig Schleritzko (VP) betont dazu: „Erhaltungsmaßnahmen unserer Landesstraßen sind ein wesentlicher Faktor für eine moderne Verkehrsinfrastruktur und sehr wichtig für die Verkehrssicherheit in unserem Land. In den letzten drei Jahren hat das Land Niederösterreich rund 10,6 Millionen Euro in die Erhaltung der B 9 investiert.“ In das Projekt zwischen Regelsbrunn und Haslau flossen alleine circa 1,9 Millionen Euro, die zur Gänze vom Land getragen werden.

Tragschicht mit Zement stabilisiert

Saniert wurde eine Gesamtfläche von 33.000 Quadratmetern. Im Zuge der Arbeiten wurden rund zwölf Zentimeter der schadhaften Fahrbahn abgetragen. Die verbliebene 14 Zentimeter dicke Tragschicht wurde auf insgesamt 30 Zentimeter mit Zement stabilisiert und verdichtet. Darauf wurde eine zwölf Zentimeter starke Binderschicht sowie eine vier Zentimeter dicke Deckschichte aufgebracht. Die Fahrbahnbreite von rund acht Metern hat sich nicht verändert.

Die Fahrbahnerneuerung führte die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) „B 9 Regelsbrunn - Rollfährenstraße GE“ bestehend aus den Firmen Gebrüder Haider, Granit und Held & Francke durch. Die abschließenden Arbeiten, wie das Anpassen des Banketts sowie das Aufbringen der Bodenmarkierung übernahm die Straßenmeisterei Bruck.