Heikle Situation: „Bitte warten“ für A4-Kreisverkehr. Undurchsichtige Eigentümer-Verhältnisse bei einer der notwendigen Flächen verzögern das Bauprojekt auf der B9.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 13. September 2017 (06:00)
Die undurchsichtige Situation in Bezug auf den Kreisverkehr verzögert auch die geplanten Lärmschutzmaßnahmen für Fischamend im Zuge des A4-Ausbaus. Der zuständige Gemeinderat Josef Jäger (RAM) hofft jedoch, dass Kreisverkehr und „Lärmschutz-Wald“ bis zum Herbst 2018 fertig beziehungsweise ausgesetzt sind.
Burggraf

Die Erweiterung der A4 auf drei Spuren auch nach der Anschlussstelle Fischamend zieht mehrere Bauarbeiten nach sich. So wurden etwa die B9-Brücke kurz vor der Ortseinfahrt über den Sommer saniert sowie Rodungen entlang der Ostautobahn vorgenommen. Im Herbst hätte der nächste begleitende Schritt für die eigentlich erst 2018 startenden Ausbauarbeiten getan werden sollen. Auf Höhe der Abfahrt von der B9 auf die A4 von Hainburg kommend beziehungsweise von der Autobahn auf die Bundesstraße plant die Asfinag einen Kreisverkehr zur besseren Verkehrsregelung.

Die Bauarbeiten sollten in den kommenden Wochen starten. Doch daraus wird vorerst nichts. Vor knapp einem Jahr starteten die Gespräche zwischen Asfinag und Grundstückseigentümern für eine Ablöse der benötigten Flächen. Jetzt ist man soweit, dass die Asfinag die Enteignung eines Grundstücks eingeleitet hat. Die Baustelle verzögert sich dadurch.

Woran es sich genau spießt und was der Grundeigentümer dazu sagt, das lest ihr in der Printausgabe der Schwechater NÖN oder im E-Paper.