Halber Hektar an Acker abgebrannt

Erstellt am 06. Juli 2022 | 05:44
Lesezeit: 2 Min
Vergangene Woche kam es in Himberg zu einem Flurbrand großen Ausmaßes. Auch in Leopoldsdorf brannte ein Acker. 
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Aufgrund der anhaltenden Hitze und des fehlenden Niederschlags sind Flurbrände in den Sommermonaten keine Seltenheit. Je nach Ausmaß sind sie für Landwirte aber durchaus existenzbedrohend. Zu einem vergleichsweise massiven Flurbrand kam es am Donnerstag in Himberg zwischen der L2004 Richtung Rauchenwarth und der B15 Richtung Ebergassing.

Die Rauchsäule war laut Himberger Feuerwehr bereits bei der Ausfahrt aus dem Feuerwehrhaus weit sichtbar. Nach der ersten Lageerkundung erhöhte der Einsatzleiter Florian Sicheritz die Alarmstufe, die Kameraden aus Ebergassing und Rauchenwarth wurden gerufen. Der Brand hatte sich in der Zwischenzeit auf eine Fläche von rund 5.000 m² ausgebreitet. Der starke Wind kam erschwerend dazu, zur Sicherheit wurden auch Velm und Zwölfaxing hinzugezogen.

Letztlich sorgten sieben Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr für Wassernachschub, da ein Wasseranschluss fehlte. Nach zwei Stunden konnte „Brand aus“ gemeldet werden.

Kaum Möglichkeiten zur Vorbeugung

Laut dem Vorsitzenden des Himberger Ortsbauernrats, Norbert Stöckel, gebe es für die Landwirte jedoch kaum Möglichkeiten, Flurbrände wie diese zu verhindern: „Präventionsmaßnahmen können hier in Wahrheit nicht getroffen werden. Feldbrände, wie jener in Himberg, entstehen leider durch eine höhere Macht. Man kann nur hoffen, dass sie frühzeitig erkannt werden und sich dadurch in Grenzen halten.“

Einen Tag nach dem Großbrand in Himberg, mussten die Kollegen aus Leopoldsdorf zu einem Flurbrand an der S1 ausrücken. Diese fiel allerdings deutlich kleiner aus. Gemeinsam mit der Wiener Berufsfeuerwehr wurde der Heuhaufen gelöscht. Nach einer knappen Stunde wurde der Einsatz durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr beendet.

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