Umwelt: Pflege für das Biotop

Erstellt am 03. Mai 2019 | 04:22
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Irene Glatzle und Jacob Seilern zupften freiwillig im Biotop an der Alten Fischa.
Foto: Havelka
Ein Team des Naturschutzbundes rückte zur Biotop-Pflege an den „Alten Fischaschlingen“ aus. Händisch zupfen war angesagt.
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Im Rahmen des Schutzgebietnetzwerkes NÖ widmete sich der Naturschutzbund am vergangenen Samstag seiner jährlichen Biotop-Pflege an den „Alten Fischaschlingen“. Einen Tag lang zupften rund zwei Dutzend freiwillige Helfer wuchernde Pflanzen wie die Goldrute aus, um damit Platz für bedrohte Arten wie die sibirische Schwertlilie oder die Feuchtwiesen-Prachtnelke zu schaffen.

„Mit Unterstützung von Freiwilligen, die sich aktiv für den Artenschutz in ihrer Umgebung engagieren, kann es uns gelingen, die wertvollen Pfeifengraswiesen entlang der Alten Fischa dauerhaft zu erhalten“, erklärt Naturschutzbund NÖ-Mitarbeiterin Gabriele Pfundner. Der Naturschutzbund führt im Auftrag des Landes NÖ und in Zusammenarbeit mit der Energie- und Umweltagentur NÖ Managementaufgaben in Schutzgebieten Niederösterreichs durch.

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Tingeln durch Österreich, um Bienen zu schützen: Susanne, Paul und Christian Odrowski.
Foto: Havelka

2016 wurden Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung des Zustandes der Wiesen entlang der Alten Fischa erarbeitet, die im Rahmen von Pflegeeinsätzen umgesetzt werden.

Unerwartete Helfer reisten aus Deutschland an: Der gebürtige Österreicher Christian Odrowski und seine deutsche Gattin Susanne hängten ihre Jobs für ein halbes Jahr an den Nagel, um mit Sohn Paul vor dessen Schuleintritt im Herbst in einem Wohnmobil durch Österreich zu tingeln. Und um dabei auch einen guten Zweck zu erfüllen, legen sie überall Hand an, wo Wiesen für Bienen geschaffen werden.

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