Verein will Radverkehr fördern. Der neue Verein „Radlobby Leithaebene“ setzt sich zum Ziel, die bestehende Radinfrastruktur in der Umgebung zu verbessern.

Von Max Stepan. Erstellt am 13. September 2020 (04:12)
Franz Daubner, Viktoria Daubner, Karl Zauner, Sebastian Schirl-Winkelmaier, Franz Biedermann, Otmar Grossauer, Richard Payer, Christian Radosztics, Kerstin Radosztics und Paul Zöchling beim Gründungstreffen.
:Max Stepan

Ende August trafen sich Radbegeisterte, Freizeit- und Rennradler im Gramatneusiedler Wittnerhof, um die „Radlobby Leithaebene“ zu gründen. Der Verein setzt sich zum Ziel, die Radinfrastruktur in der Region zu verbessern und generell den Radverkehr zu fördern.

Die Gruppe soll vor allem alle Gemeinden zwischen dem Leithagebirge und Wien abdecken. Zum Vorsitzenden wurde der Gramatneusiedler Rennradler Franz Daubner ernannt. Gemeinsam hat man sich geeinigt dass der Gruppenverantwortliche kein politisches Amt ausüben darf. Unter anderem waren bei dem Treffen auch Himbergs Vizebürgermeister Richard Payer (SPÖ) und Karl Zauner, Obmann der Radlobby Niederösterreich, anwesend. 

Die Herstellung von regionalen Ortsverbindungen, sichere Schul- und Arbeitswege und gute und sichere Radabstellplätzen sind oberste Priorität für die neugegründete Gruppe: „Um dies zu bewerkstelligen, versuchen wir beispielsweise Förderungen für überregionale Radwege in Anspruch zu nehmen“, betont Daubner.  

Zudem soll diverses Wissen über vorhandene Wege und Routen in der Region zusammengetragen und bekannt gemacht werden: „Wir teilen gerne unser Routenwissen mit anderen Leuten“, fügt der Obmann hinzu. Um die Gruppe der Öffentlichkeit vorzustellen, ist eine Radfahr-Veranstaltung am 3. Oktober geplant. Dabei werden Interessierte eingeladen, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen oder einfach Spaß am Radeln zu haben.

Jedenfalls wird darauf geachtet werden müssen, dass die Teilnehmerzahl von 100 Personen nicht überschritten wird: „Wir wollen bei unserer ersten Radfahrveranstaltung aber auch nicht mehr als 25  Kilometer fahren, da sonst für viele die Veranstaltung unattraktiv wird“, hält Daubner fest.