Verkehrsgipfel mit Land. Erneut trafen Vertreter aus Gramatneusiedl, Moosbrunn und Ebergassing zusammen, um über ein Verkehrskonzept zu beraten. Dieses Mal war auch das Land NÖ vertreten.

Von Max Stepan. Erstellt am 19. Februar 2020 (04:08)
Gemeinderat Thomas Schwab , VP-Bürgermeister Paul Frühling und SP-Bürgermeister Roman Stachelberger beim Gespräch.
Max Stepan

Anfang des Jahres trafen die Bürgermeister von Gramatneusiedl, Moosbrunn und Ebergassing zusammen, um über ein Verkehrskonzept für mehrere Gemeinden zu beraten. Damals hatte man mit dem Land Kontakt aufgenommen, um aktuelle Zahlen der derzeitigen Verkehrssituation im Bezirk zu bekommen.

Nun gab es ein erneutes Zusammentreffen zwischen Moosbrunner VP-Bürgermeister Paul Frühling, Ebergassinger SP-Bürgermeister Roman Stachelberger und Bald-Ortschef und Noch-Gemeinderat Thomas Schwab aus Gramatneusiedl. Diesmal waren auch Vertreter der Landesstraßenplanung bei dem Gespräch dabei und präsentierten die ersten Daten der Verkehrsanalyse. Konkret handelt es sich um eine Karte mit Verkehrsdaten aus dem Jahr 2018 zu den jeweiligen Straßen in der Region, diese Zahlen waren jedoch den drei Gemeindepolitikern vorbehalten.

Zu viel Verkehr in Region

Das Ergebnis ist aber ganz klar, wie die Gemeindevertreter nach ihrem Termin mit dem Land der NÖN erklären: „Das Land hat erkannt, dass wir eindeutig zu viel Verkehr in unserer Region haben“, meint Stachelberger. Auch eine aktuellere Verkehrszählung aus Ebergassing stimmt mit den Daten aus dem Jahr 2018 überein, erklärte Stachelberger.

Bis Mitte April sollen in dieses Modell Prognosezahlen für 2035 eingerechnet werden. Berücksichtigt werden dabei einige Verkehrsprojekte, wie der Lobau-Tunnel oder geplante Umfahrungen in der Region. „Diese Prognose, welche dann aus aktuellen Daten und eingerechneten Zahlen für 2035 besteht, wird dann die Grundlage für weitere politische Entscheidungen sein“, betont Moosbrunns Ortschef Frühling.

Aus dem endgültigen Ergebnis soll dann hervorgehen, welche Gemeinden besonders betroffen sind und mit den jeweiligen Bürgermeistern wird dann auch Kontakt aufgenommen, erklärt Thomas Schwab: „Wir werden in den kommenden Wochen sehen, welche Gemeinden bei den nächsten Gesprächen dabei sein werden.“