IMS Lanzendorf setzt auf die Sonne. Die IMS bekommt eine Photovoltaik-Anlage — Schüler machten dazu eine Projektwoche.

Von Peter Gerber Plech. Erstellt am 27. Januar 2020 (06:17)
Adriano (links) und Dominik erklären anhand eines Modells den Aufbau einer Solarzelle.
Peter Gerber Plech

Die interessensorientierte Mittelschule (IMS) setzt auf die Kraft der Sonne. Noch heuer soll auf dem Dach des 2014 eröffneten Zubaus eine Photovoltaik-Anlage installiert werden. „Dieses Vorhaben wird umgesetzt, die Gemeinden werden das dafür notwendige Budget freigeben“, sagt Direktor Reinhard Ransböck. „Bei der Erstellung des Zubaus haben wir die Kanäle für die Verkabelung einer solchen Anlage in weiser Voraussicht schon mit eingebaut. Wir sind also vorbereitet.“ Als nächster Schritt werden durch die Schule bei Firmen Angebote für die Errichtung der Anlage eingeholt.

Bürgermeister Peter Wolf (Maria Lanzendorf) und Bürgermeisterin Silvia Krispel (Lanzendorf) haben die finanzielle Unterstützung durch ihre Gemeinden im Gespräch mit der NÖN zugesagt.
Im Zuge dieses Projekts hielt das Thema „Energie-Effizienz“ verstärkt im Unterricht Einzug und in einer Photovaltaikwoche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Dezember intensiv mit der Nutzung erneuerbarer Energien.

Umweltschutz und Klimawandel im Fokus

Am 16. Januar stellten die Jugendlichen den geladenen Gästen, Eltern und weiteren Besuchenden mit Präsentationen im Rahmen einer Infoveranstaltung die Ergebnisse ihrer Arbeiten vor. „In mehreren an der Mittelschule angebotenen Fachspektren wie Wirtschaft, Technik oder Ökologie haben sich die Schülerinnen und Schüler Wissen und praktische Fertigkeiten angeeignet“, sagte Lehrerin Ingrid Cuklevski.

Mit einem eigens kreierten Rap und zwei kurzen Sketches wurden die Gäste – unter anderem durch die „Umweltfee“ und den „Umweltteufel“ – in die breite Thematik des Umweltschutzes und des sicht- und spürbaren Klimawandels eingestimmt. Danach konnten sich die Besucher an diversen Info-Points durch praktische Vorführungen über die geleistete Arbeit der Schülerinnen und Schüler informieren.

„Wir wollten die Jugendlichen für den Umgang mit Ressourcen sensibilisieren und Interesse an Themen wie Umweltschutz oder Klimawandel, so es nicht schon vorhanden war, wecken. Ich denke, dass dies eine sehr nachhaltige Form des Unterrichts gewesen ist“, sagte Reinhard Ransböck.