Biomasse-Heizwerk versorgt Wohnbau

Erstellt am 11. April 2018 | 04:45
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Baubeginn im Sommer: SP-Bürgermeister Jürgen Maschl mit jungen Interessenten, darunter Alexander Burggraf und Michael Reichenauer.
Foto: privat
Das mit Hackgut betriebene Werk nahe des Schlosses liefert für das Wohnbauprojekt in der Brucker Straße die Wärme.
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Das lange Warten hat ein Ende. Vor wenigen Tagen wurde der Spatenstich für das Wohnbauprojekt in der Brucker Straße mit etwas Verspätung durchgeführt. Grund für die Verspätung waren die Angebote der Baufirmen, die nach der Ausschreibung eintrudelten. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen der Finanzierung waren Nachverhandlungen nötig, um die Durchführung schließlich endgültig fixieren zu können.

28 geförderte Mietwohnungen – zwischen 55 m und 85 m groß – werden es nun sein, darunter zehn leistbare Wohnungen für junge Familien, die parallel zur Fischa verlaufen werden. Eine Besonderheit wurde bei den Ansprachen von SP-Bürgermeister Jürgen Maschl und dem Geschäftsführer des Bauträgers (Wohnbaugenossenschaft Neue Heimat), Karl Wurm, betont: Die Wärmeversorgung wird vom nahegelegenen Biomasse-Heizwerk sichergestellt. Dieses mit Hackschnitzeln betriebene Werk befindet sich in einem Nebengebäude am Schlossareal und gehört dem Schlossbesitzer Richard Auer-Welsbach.

Die Fertigstellung des viergeschossigen Wohnblocks ist im Frühling des Jahres 2020 geplant. Schon jetzt gibt es die Möglichkeit, sich am Schwadorfer Gemeindeamt für eine Wohnung zu bewerben.

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