Mehr Natur für die Bevölkerung

Im Bereich des Kulturhauses Dr.‘s Garten in Schwadorf wurden Sträucher, Bäume und Hochbeete angelegt.

Erstellt am 17. Oktober 2021 | 05:24
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Viele neue Bäume und Sträucher sollen die Natur in der Gemeinde aufwerten. Zusätzlich wurden Hochbeete für die Bürger angelegt.
Foto: privat

Das neue Ökologieprojekt im Bereich des Kulturhauses Dr.‘s Garten ist aufgrund der lokalen Situation Schwadorfs, wo viele Lärmfaktoren einwirken, ein besonderes Anliegen für die Gemeindeführung. Der erste Schritt für das Projekt war bereits die Errichtung der neuen Fischerbrücke, nun soll in der zweiten Phase auch der Bereich zwischen den beiden Fischer-Brücken neu gestaltet werden.

„Der Lebensraum in unserer Gemeinde soll so angenehm wie möglich gestaltet werden, um die Gemeinde auch weiterhin trotz aller nicht beeinflussbarer Faktoren lebenswert zu halten“, betont Ortschef Jürgen Maschl (SPÖ) im Gespräch mit der NÖN. Mit Unterstützung des Umweltfonds Flughafen Wien wurde nun das Nutzungskonzept umgesetzt.

Urban-Gardening mitten im Ortszentrum

Unter der Planung von Ralph Wunderer wurden am Gebiet der ehemaligen Schrebergärten, die noch von den alten „Spinnerei-Zeiten“ stammen, unzählige Hochbeete, Bäume sowie Sträucher angelegt. Ab kommenden Frühjahr soll es dort der Schwadorfer Bevölkerung möglich sein, viele Kräuter und andere gebaute Pflanzen kostenlos selbst zu pflücken. So soll im Sinne von „Urban-Gardening“ ein neuer Erholungsbereich mitten in der Gemeinde entstehen. 

„Mit dem Ökologieprojekt im Dr.‘s Garten kann sich jeder Schwadorfer Bürger über ein neues Naherholungsgebiet und über frische und gesunde Ernährung aus den Hochbeeten freuen“, ist Ortschef Maschl von dem Konzept überzeugt. Für die Aussaat und die Pflege der Hochbeete ist schließlich die Gemeinde verantwortlich. Die Benutzung der Beete durch die Bevölkerung soll mit der Zeit jedoch ein Selbstläufer werden. 

Neben den Pflanzen und Beeten, die im Rahmen des Projekts angelegt wurden, wird zusätzlich auch ein Trinkbrunnen und ein öffentliches WC geschaffen, erklärt Maschl: „Der Trinkbrunnen wurde der Gemeinde von der EVN gespendet und soll das Ökologieprojekt abrunden.“