Eisdiele am Kellerberg erst ab 2020. „Café Maximilian“-Chef Maximilian Spitzer setzt den im Vorjahr gestarteten Eisverkauf heuer aus. Zuerst wird saniert.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 03. April 2019 (05:16)
Burggraf
Mit dem Kauf der Außenfläche von der Stadtgemeinde gehört der Familie Frank nun sowohl das Heurigenlokal als auch der Garten. Mit Maximilian Spitzer gibt es zudem einen fixen Mieter.

Im Vorjahr startete Maximilian Spitzer als Testballon das „Eiskiosk am Kellerberg“. In der ehemaligen Eisbärenhöhle verkaufte der Gastronom 16 Eissorten, allerdings nur zum Mitnehmen. Heuer setzt Spitzer nach eigener Aussage aber aus, „2020 wird es den Eiskiosk aber wieder geben“, verspricht er.

Bis dahin will er die Liegenschaft auf Vordermann bringen. „Es gehört einiges hergerichtet und ordentlich saniert“, erläutert er. In diesem Zusammenhang kommt Spitzer eine im Gemeinderat vorgenommene Eigentümeränderung zugute. Bisher hatte der Inhaber des „Café Maximilian“ nämlich einerseits die Familie Frank als Ansprechpartner für das ehemalige Heurigenlokal und andererseits die Gemeinde für den Gartenbereich.

"Von einem Eislokal profitieren wir als Heurigen genauso"

In der Sitzung am Donnerstag votierten die Mandatare einstimmig für den Verkauf der Freifläche an Franziska Frank. Aufgrund der geltenden Widmung kann der Bereich nur für Gastronomie-Zwecke genutzt werden. Vonseiten der Familie Frank hat Spitzer die volle Unterstützung, wie Heurigenbetreiber und Franziska Franks Sohn, Rudolf Frank, im Gespräch mit der NÖN betont. „Von einem Eislokal profitieren wir als Heurigen genauso“, ist er überzeugt.

Der Keller ist seit den 1970er-Jahren im Besitz der Familie. Mit dem Kauf der Gartenfläche gehört ihr die gesamte Liegenschaft. Das macht auch mögliche Investitionen in das Areal unkomplizierter. Spitzer besitzt einen Dreijahresvertrag mit den Franks, „wir sind jedoch offen für eine Verlängerung“, unterstreicht Rudolf Frank.

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