Schwechat

Erstellt am 18. Januar 2017, 05:58

von Gerald Burggraf

Felmayer-Causa: Kucharowits fordert 40.000 Euro zurück. Betrag lag auf ominösem Darlehenskonto. Stadt will Geld aber nicht zahlen und bereitet sich auf etwaige Klage vor.

Franz Kucharowits will die von ihm eingezahlten 40.000 Euro zurück.  |  Fussi

Der juristische Streit um die „Causa Felmayer“ ist – zumindest arbeitsrechtlich – zu Ende. Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigte das Urteil der vorangegangenen Instanzen und wies die Klage der Stadt gegen den ehemaligen stellvertretenden Stadtamtsdirektor Franz Kucharowits sowie Ex-Bürgermeister Hannes Fazekas ab. Die Richter sahen ebenfalls keinen finanziellen Schaden für die Stadtgemeinde. Und das trotz einer dubiosen Zahlung in Höhe von 120.000 Euro, die Kucharowits genehmigt hatte und an einen Ex-Pächter des Restaurants „Felmayer“ überwiesen wurde.

SP-Bürgermeisterin Karin Baier bezeichnet Kucharowits‘ Forderung als „gewagt“.  |  Burggraf

Seit wenigen Wochen ist die Causa um eine Skurrilität reicher. Mittels Anwaltsschreiben vom 23. Dezember forderte Kucharowits die Rückzahlung von 40.000 Euro innerhalb einer Woche ein. Dieses Geld liegt auf jenem Konto, über welches die 120.000 Euro geleistet wurden – einbezahlt seinerzeit von Franz Kucharowits. Die Stadtgemeinde beschloss am Montag einstimmig, das Geld nicht auszuzahlen.

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