Große Kunst am Flughafen ist ein Meisterwerk

Erstellt am 22. September 2022 | 05:23
Lesezeit: 2 Min
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„Moxy“-Hotelchef Michael Dorfer und Künstler Paul Dworacek vor einem Teil des gigantischen Graffiti-Werks.
Foto: Gerald Burggraf
Airbrush-Künstler Paul Dworacek schuf im Innenhof des „Moxy“-Hotels am Flughafen Schwechat einen bunten Trip um die ganze Welt.
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„Das ist mein Meisterwerk“, macht Paul Dworacek sofort den Stellenwert seines künstlerischen Schaffens am Flughafen klar. So hat der international anerkannte Künstler im Innenhof des Airporthotels „Moxy“ eine Reise um die Welt geschaffen. Seit drei Jahren arbeitet der 46-Jährige an seinem Airbrush-Epos unter dem Motto „Moxy around the world“. „Es könnte auch ‚Paul around the world‘ heißen, denn ich war in all diesen Städten“, schmunzelt Dworacek.

Ziel sei es letztlich gewesen, all jene Länder und Städte abzubilden, wo es auch einen Moxy-Standort gibt. „Kennengelernt haben wir uns im Herbst 2019 bei einer Ausstellung von Paul im Le Méridien. Per Handschlag haben wir das Projekt dann gestartet“, erzählt Hoteldirektor Michael Dorfer. Detail am Rande: „Moxy“ gehört wie das „Le Méridien“ zur Marriott-Gruppe. Seit nunmehr drei Jahren arbeitet Dworacek an einem „Meisterwerk“ auf einer Gesamtfläche von 600 m². Ab 2020 wohnte der Wiener sogar teils im Flughafenhotel.

Erstmals präsentiert wird das Kunstwerk am 29. September ab 16 Uhr im Zuge eines „Airport City Community“-Events. Hotelchef Dorfer betont, dass es sich dabei um eine öffentliche Veranstaltung handelt – sprich jeder der Interesse hat, kann kommen. Und: „Pauls Werk ist für jeden jederzeit zugänglich“, untermauert er. Künftig soll „Moxy around the world“ über den hausinternen Fernsehkanal, einen eigenen YouTube-Channel und auch per Instaspots für die Social Media-Plattform „Instagram“ beworben werden. Zudem wird im Hotel eine Wand über die dreijährige Entstehungsgeschichte gestaltet werden.

Dworacek selbst ist besonders wichtig, dass sich die Leute Zeit für sein Werk nehmen. „Sie sollen es in aller Ruhe lesen können, teilweise sind auch versteckte Bilder eingebaut“, verrät er. Jede Menge Respekt hegt jedenfalls der Hoteldirektor für den Künstler und dessen „Meisterwerk“.

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