Grotesker Kriegswahnsinn. Nicky und Willy oder wie Rainer Maria an die Front kam. Eine dokumentarische Revue über den 1. Weltkrieg im Theater Forum Schwechat. Lachen ist auf jeden Fall erlaubt.

Von Benjamin Mühlbacher. Erstellt am 14. Mai 2015 (06:05)
NOEN, Gonschior
Robert Arnold und Johannes Karl spielen eine dokumentarische Revue über den 1. Weltkrieg.
Nicky und Willy – so redeten sich Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolaus II. an, wenn sie einander Briefe schrieben, schließlich waren sie Cousins – ist eine Revue zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, die den Fokus nicht auf das Elend im Schützengraben, sondern auf das Groteske und letztlich Lächerliche der euphorischen Zeit des Sommers 1914 richtet.

Politisches Versagen, Größenwahn und Spionage

Sie handelt vom kompletten Versagen der politischen Eliten, von den absurden Erscheinungen eines militarisierten Alltags in Schwaben, vom nationalen Größenwahn, lokaler Spionagefurcht und einer gesellschaftlichen Bankrotterklärung.

Nur im Lachen kann man den Wahnsinn dieser Zeit verstehen und sich ihm widersetzen.
Inszenierung, Spielfassung, Bühne und Kostüme kommen von Axel Krauße, für die musikalische Leitung zeichnet Klaus Hügl verantwortlich.

Österreichpremiere ist am 20. Mai im Theater Forum Schwechat. Spielbeginn ist um 20 Uhr, Karten kosten 19 Euro (15,50 Euro für das ermäßigte Ticket).
www.forumschwechat.com