Hammerbrotwerke: Brand in historischer Fabrik. Die Schwechater Feuerwehren kämpften fünf Stunden gegen Flammen in der Zwischendecke zum Dachstuhl.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 24. Februar 2021 (16:53)

Herabfallende Deckenteile und eine starke Rauchentwicklung machten den Löschangriff zu einem gefährlichen Einsatz. In einem der historischen Fabriksgebäude war am Dienstag gegen 4 Uhr ein Schwelbrand in der Zwischendecke des Dachstuhls ausgebrochen. Rund fünf Stunden lang kämpften die Kameraden aus Schwechat und Mannswörth gegen die Flammen.

Erst als die Zwischendecke mit Schaum geflutet wurde, konnte das Feuer eingedämmt werden. Aufgrund der kräfteraubenden Löscharbeiten mit kompletter Atemschutz-Ausrüstung im Gebäudeinneren wurde die Rannersdorfer Feuerwehr zur Unterstützung nachalarmiert.

Neben dem Löschversuchen im ehemaligen Fabrikskomplex kamen auch die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Ebergassing sowie der Betriebsfeuerwehr Industriepark Schwechat (OMV & Borealis) für den Außenangriff zum Einsatz. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebäude in den Mittagsstunden noch einmal kontrolliert, wo Entwarnung gegeben werden konnte.