Entlastung: Grünes Licht für Spange

Verbindung von Kledering nach Simmering kommt. Wien und NÖ geben OK.

Erstellt am 24. April 2018 | 09:33
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Noch steht natürlich nichts fest, aber die Spange Kledering dürfte gute Chance auf eine Umsetzung haben. Sie soll kurz nach dem Kreisverkehr auf der Klederinger Straße ihren Ausgang haben und vor der Bahnunterführung in die Ostbahnstraße einmünden.
Foto: Atlas NÖ

„Bei der Organisation des Verkehrs im Wiener Umland müssen wir in Räumen und nicht in Landesgrenzen denken“, ist Landesrat Ludwig Schleritzko (VP) überzeugt. Damit dürfte er den Bewohnern und Entscheidungsträgern des sogenannten Speckgürtels aus der Seele sprechen, wird diese Handlungsgrundlage doch bereits seit Jahren gefordert.

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Ein Schritt in diese Richtung könnte die „Spange Kledering“ werden. Sie gilt als Alternative zur ursprünglich geplanten, aber viel zu teuren Verlängerung der B14 zur Ailecstraße. Die neue Variante soll die Klederinger Straße mit der Ostbahnstraße verbinden und für eine Entlastung der Siedlungsgebiete rund um die Gärtnergasse sorgen (die NÖN berichtete).

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SP-Bürgermeisterin Karin Baier freut sich, dass nun Bewegung in das Projekt „Spange Kledering“ kommt.
Foto: SPÖ Schwechat

Dafür müssen die Planungen jedoch neu gestartet werden und es bedarf eines Planungsübereinkommens zwischen den Ländern Wien und NÖ sowie der Braustadt. Niederösterreich und Schwechat haben dieses bereits im Februar unterzeichnet. Mittlerweile kam auch das OK aus der Bundeshauptstadt, wie Florian Krumböck, Sprecher von Landesrat Schleritzko, bestätigt.

Damit erklären sich alle drei Beteiligten bereit, jeweils 30.000 Euro in die Planungen zu investieren. Am Ende braucht es aber auch ein Bauübereinkommen mit der Stadt Wien, wie Krumböck betont. „Alles in allem wird mit etwa eineinhalb Jahren zwischen Planungs- und Baustart gerechnet“, hält er fest.

Auch in Schwechat ist man sich dessen bewusst, wie SP-Bürgermeisterin Karin Baier betont: „Noch ist nichts entschieden, viele Bedingungen müssen erst geprüft werden. Aber nach Jahren des Stillstandes bewegt sich nun endlich etwas in Sachen Verkehrsentlastung für Kledering, Rannersdorf und Frauenfeld.“ Landesrat Schleritzko thematisierte die Spange auch bei einem Arbeitsgespräch mit Parteivertretern aus Wien-Simmering, allen voran mit Bezirksvorsteher Paul Stadler (FP).

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