Neues Netzwerk für Jungfamilien. Der neue Verein „connect Schwechat“ will ein Familienzentrum aufbauen. Angebote sollen kostenlos sein.

Von Susanne Müller. Erstellt am 09. Juni 2021 (05:27)
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Start für den Spielplatz-Treff: Berit Barbosa, Marion Diatel, Lena Bila und Brigitte Kluger (oben) mit Stadträtin Vera Edelmayr, Bürgermeisterin Karin Baier und Stadträtin Inna Mlada (alle SPÖ).
Stadtgemeinde, Stadtgemeinde

Marion Diatel und Berit Barbosa sind beide Mütter, die schon seit einigen Jahren mit Familien zusammenarbeiten. Nun haben die beiden Schwechaterinnen den Verein „connect Schwechat – Familien im Zentrum“ gegründet.

Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde ein Angebot für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern zu schaffen. „Gerade in der Corona-Krise ist uns noch mehr bewusst geworden, wie wichtig es ist, in dieser Phase soziale Kontakte knüpfen zu können“, erklärt Berit Barbosa, die selbst im EKIZ in Fischamend arbeitet. Und die Zahl der Jungfamilien, die in der Stadt leben und arbeiten steigt durch den starken Zuzug stetig. Entsprechende Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung habe es in Schwechat aber bisher kaum gegeben.

Kostenloser, wöchentlicher Spielplatz-Treff als Start

Genau da wollen die Vereinsgründerinnen ansetzen. „Wir wollen ein Familienzentrum aufbauen“, so Barbosa, die betont: „Uns ist wichtig, dass die Angebote kostenlos und niederschwellig sind.“ Seit mehreren Monaten arbeiten sie an der Vorbereitung des Vereinsstarts. Den ersten Fixpunkt zur Vernetzung soll nun ein kostenloser, wöchentlicher Spielplatz-Treff bilden. Jeweils dienstags von 9 bis 11 Uhr können sich Eltern und ihre Kinder zum Spielen, aber auch zum Austausch am Spielplatz in der Mappesgasse treffen.

„Alles andere braucht noch ein wenig Vorlauf und wir wollten einfach jetzt schon etwas anbieten“, so Barbosa. Eine Anmeldung und Registrierung ist derzeit aufgrund der CovidVID-19 Bestimmungen erforderlich und unter connect.schwechat@gmail.com oder via facebook möglich. Der erste Termin fand bereits statt und wurde „super angenommen. Der Bedarf ist wirklich da“, so Barbosa.

Zusätzlich suchen die beiden Vereinsgründerinnen in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde nach Möglichkeiten, weitere Kurse, Vorträge und Beratungen anbieten zu können. Für die Vereinsarbeit werden bereits Räumlichkeiten gesucht, denn das Angebot soll wachsen, wofür der Vereinsvorstand zuletzt auch um Lena Bila und Brigitte Kluger erweitert wurde.