Satirefestival: Saal-Auslastung lag bei fast 90 Prozent. Mehr als 3.300 Besucher bedeuten einen neuen Rekord. Gery Seidl und Klaus Eckel am schnellsten ausverkauft.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 27. Februar 2019 (05:09)
Burggraf
Satire im Theater Forum ist in.

Das beste Ergebnis noch einmal toppen – das geht, wie die Bilanz des Schwechater Satirefestivals zeigt. Im Vorjahr mit 3.120 Besuchern und einer Auslastung von 82,5 Prozent schon top, zählt man im Theater Forum heuer 3.370 Gäste und freut sich über eine Auslastung von 89,2 Prozent.

„Obwohl wir zwei Vorstellungen krankheitsbedingt kurzfristig verschieben mussten: Christof Spörk wurde ja bereits nachgeholt und Nadja Maleh. Ihr Aufritt findet am 27. Mai statt“, berichtet Intendantin Manuela Seidl-Fischer. Für Maleh gibt es übrigens noch Restkarten.

Die Bilanz fällt aufgrund des Ergebnisses positiv aus. „Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten die beste prozentuelle und mengenmäßige Auslastung seit Beginn des Festivals. Und dass obwohl wir doch ein paar weniger bekannte Künstler zeigen durften“, unterstreicht sie. Namentlich nennt sie Auftaktact Stefanie Sargnagel, Sängerin Gudrun „GuGabriel“ Liemberger oder Tanja Ghetta, die in der letzten Festivalwoche ihren Auftritt hatte.

"Das Programm ist jedes Mal eine Überraschung"

Der Weg mit einer Mischung aus „altbekannten“ Künstler und Newcomern soll weiterverfolgt werden. Nicht zu vergessen ist, dass die „Kapazunder“ für gut gefüllte Sitzreihen sorgen. „Gery Seidl und Klaus Eckel waren am schnellsten ausverkauft“, weiß Seidl-Fischer.

Die Kabarett-Größen nutzen Bühnen wie das Forum gerne für Vorpremieren. „Das Programm ist jedes Mal eine Überraschung – auch für uns“, erzählt die Intendantin. Denn das Programm entwickle sich erst durch die Vorstellungen weiter, „deswegen ist es auch spannend, denselben Künstler ein Jahr später nochmals zu sehen.“

Ein Revival der „Langen Nacht des Kabarett“ zum Abschluss des Satirefestivals wird 2020 wiederkommen. „Das Programm bleibt für zwei Jahre gleich“, erklärt Seidl-Fischer die heurige Pause. Überlegt wird laut der Intendantin künftig in den „Lange Nacht“-freien Jahren eine eigene Schiene für Newcomer zu fahren.