Viele Wohnungen: Brauhausviertel ist nun fertig

Die letzten 171 Wohnungen im neuen Stadtteil von Schwechat sind fertiggestellt.

Brigitte Wimmer Erstellt am 16. September 2021 | 05:22

Auf den 7,5 Hektar großen ehemaligen Brauhausgründen entstand seit 2017 ein eigener Stadtteil in Schwechat. Von der frei finanzierten Eigentumswohnung bis zur geförderten Genossenschaftswohnung, haben hier sieben Bauträger in nur vier Jahren ein neues Viertel aus dem Boden gestampft.

Dieses reicht vom Schwechater Freizeitzentrum (Mautner Markhof Straße) bis zum Alanovaplatz, und dehnt sich von der Brauhausstraße bis zu den Mauern des Schwechater Friedhofs aus. Fast alle der 1.157 Wohnungen wurden schon bezogen.

Nur symbolischer Akt statt großer Feier

Letzten Mittwoch feierte die Stadtgemeinde (vertreten durch Vizebürgermeister Christian Habisohn, SPÖ) mit der gemeinnützigen Genossenschaft Atlas, dessen geschäftsführendem Vorstand, Anton Bosch, und Niederösterreichs Landesrat Martin Eichtinger die letzte Schlüsselübergabe für 171 Wohnungen im neuen Wohnviertel in der Mautner Markhof Straße 4. Es handelte sich dabei nur um eine „symbolische“ Schlüsselübergabe ohne Blasmusik und Buffet. Lediglich die fünfköpfige Familie Bittner war vor Ort. Wegen der Covid-19-Pandemie, verzichteten die Beteiligten auf ein Übergabefest.

Eichtinger bedankte sich in Vertretung der Landeshauptfrau, bei Anton Bosch für die Weiterführung aller Baustellen 2020/21 und auch dafür, dass Atlas in dieser Zeit niemanden in Kurzarbeit geschickt habe.

Singletreff für Mieter von Einzelwohungen

Daraufhin meinte Bosch stolz: „Weil unsere Wohnungen so gut ausgestattet sind, gab es nur fünf Prozent Sonderwünsche.“ Nachdem die Genossenschaft Atlas auch 57 Singlewohnungen vergeben habe, so der Vorstand scherzend, könne auch bald ein Singletreff von der Stadtgemeinde organisiert werden.

Vizebürgermeister Habisohn gab bei der Schlüsselübergabe bekannt, woher die Neo-Schwechater zugezogen sind: „Knapp 60 Prozent der neuen Mieter sind aus Wien, der Rest ist aus Schwechat und Niederösterreich.“

Um die kommunale Infrastruktur für den neuen Stadtteil zu stemmen, hat die Gemeinde 2019 gemeinsam mit der Genossenschaft Arthur Krupp auf 800 Quadratmetern einen Kindergarten in der Malzgasse errichtet und erst kürzlich auch die neue Volksschule am Frauenfeld eröffnet.