Vom Lehrling zur Friseurmeisterin. Ilse Knor fing vor 40 Jahren im Salon Kieberl an, seit 25 Jahren führt sie das Geschäft.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 28. Oktober 2016 (05:10)
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Wirtschaftskammer-Außenstellenleiter Mario Freiberger und „Frau in der Wirtschaft“-Bezirksvertreterin Vera Sares (l.) mit Sabine Schweiger, Enkeltochter Lina-Marie, Inhaberin Ilse Knor und ihrer ehemaligen Mitarbeiterin Elke Jelinek.
BST Schwechat

„Friseurin war bereits in Kindheitstagen mein Traumberuf“, hält Ilse Knor fest. Seit 40 Jahren lebt sie nun diesen Traum. Da im November geboren, durfte sie schon mit knapp über 14 Jahren ihre Lehre im Friseursalon von Selma Kieberl beginnen. „Als ich noch in die Schule ging, bin ich jeden Samstag zuschauen gekommen“, erinnert sie sich.

Mit 17 Jahren war Knor ausgelernt. Kurze Zeit später bekam sie ihre Tochter und blieb drei Jahre zu Hause. „Danach hatte ich die Möglichkeit, zurückzukommen“, erzählt sie. Die heute 55-Jährige absolvierte später über eine Abendschule ihren Meisterabschluss. „Im Oktober hatte ich die Prüfung und im November übernahm ich den Salon, da Frau Kieberl in Pension ging“, berichtet Knor.

Das ist nun auch schon 25 Jahre her. Der Standort in der Bruck-Hainburger-Straße ist aber nach wie vor der gleiche. Einzig im Inneren wurde zwei Mal umgestaltet. Der Beruf an sich ist auch „noch immer derselbe wie zu meinen Anfangszeiten“, erklärt Knor. Vielleicht etwas bunter, lacht sie. Mit dem Geschäft ist die Unternehmerin zufrieden, nicht zuletzt dank vieler treuer Stammkunden.