„Sicherheit ist ein Gut aller“. Schwechat / Vor dem Polizeikommissariat in der Wiener Straße gingen die Schwechater Sozialdemokraten auf die Straße: Sie demonstrierten gegen den drohenden Stellenabbau.

Von Benjamin Mühlbacher. Erstellt am 09. Januar 2014 (23:59)
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Lautstark setzte die Schwechater SPÖ ein Zeichen, dass sie den Stellenabbau in den Reihen der Exekutive nicht hinnehmen will.Mühlbacher
Von Benjamin Mühlbacher

SCHWECHAT / Geschätzte 300 Menschen demonstrierten vor kurzem lautstark gegen den Abbau von Planstellen bei der Schwechater Polizei.

Für die Demonstration war eine Fahrspur der Wiener Straße in Richtung Fischamend unmittelbar vor dem Kommissariat Schwechat gesperrt. Der Schließung des Anhaltezentrums und dem Neubau in Vordernberg fallen in der Braustadt insgesamt neun Planstellen zum Opfer.

Bürgermeister: „Jeder eingesparte Posten wird zum Sicherheitsrisiko“

Unter dem Motto „Sicherheit ist ein öffentliches Gut“ sprachen sich SP-Bürgermeister Gerhard Frauenberger, David Stockinger, Obmann der Sektion 3 und Martin Noschill vom FSG gegen den Stellenabbau in den Reihen der Polizei und gegen private Sicherheitsdienste aus.

Bürgermeister Frauenberger sprach von einer Gefährdung der Sicherheit in der Stadt: „Jeder Personalabbau, der die Exekutive betrifft, ist mit der Sicherheit in Schwechat verbunden. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Polizei den Sicherheitsbeirat haben, aber jeder eingesparte Posten wird zum Sicherheitsrisiko.“

Martin Noschill dazu: „Die Menschen wurden vom Ministerium erst wenige Tage vor der geplanten Umsetzung informiert. Die neun Kollegen könnten zwar laut Ministerium in Schwechat bleiben, würden aber in anderen Bereichen eingesetzt.“