Spar plant Baubeginn in wenigen Wochen. Ebergassing / Die Bezirkshauptmannschaft erteilte die Bewilligungen für Bau und Betrieb des geplanten Spar-Zentrallagers.

Von Otto Havelka. Erstellt am 19. März 2014 (10:55)
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SP-Bürgermeister Roman Stachelberger ist ebenfalls zufrieden.
Von Otto Havelka

Nun geht es beim geplanten Logisitikzentrum des Handelsriesen Spar Schlag auf Schlag. Eine Woche, nachdem das Bundesverwaltungsgericht entschied, dass für das Zentrallager am Ortsrand von Ebergassing keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig sei ( die NÖN berichtete ), trudelten die nächsten (positiven) Bescheide ein. Die Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung erteilte mit Datum 12. März sowohl die baubehördliche Bewilligung für die Errichtung des Betriebes wie auch die Betriebsanlagengenehmigung.

Nur Spar, Gemeinde und Marenzi können Einspruchsfrist nutzen

Damit stünde einem sofortigen Baubeginn nichts mehr im Wege. Zwar gibt es bei der Baubewilligung noch eine vierwöchige Einspruchsfrist, diese kann aber nur von Spar selbst, der Gemeinde Ebergassing und der Privatstiftung Marenzi als Anrainer in Anspruch genommen werden.

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Die SP-dominierte Gemeinde machte sich aber seit jeher für das Projekt stark und die Marenzi-Stiftung verkaufte selbst das Grundstück für das Zentrallager an Spar.

Spar NÖ-Geschäftsführer Alois Huber ist zufrieden: „Man hat im Verfahren alle Einwände gehört. Sogar die kürzlich von der Bürgerinitiative beauftragten Lärmmessungen wurden berücksichtigt. Jetzt geht?s zügig an die Umsetzung. Wir rechnen mit einem Baustart in den nächsten Wochen.“

Bürgerinitiative sieht ihre Chancen jetzt schwinden

SP-Bürgermeister Roman Stachelberger hofft, dass sich nun die Wellen glätten, nachdem es zuletzt heftige politische Auseinandersetzungen mit der VP wegen des Projektes gab.

Die Bürgerinitiative, die sich eine Verhinderung des Projektes als Ziel gesteckt hatte, sieht allmählich ihre Chancen auf Erfolg schwinden.