Grundkäufe für „Spange Kledering“ in Verhandlung

Erstellt am 26. November 2022 | 05:54
Lesezeit: 2 Min
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Die Klederinger Spange soll 2023 gebaut werden.
Foto: Land NÖ
Stadt verhandelt mit Eigentümern benötigter Flächen. Kritik an Straßenprojekt reißt nicht ab.
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Bis Jahresende sollen die Gespräche zwischen Stadtgemeinde und den Grundstückseigentümern abgeschlossen sein. Dann sind alle benötigten Flächen für die „Spange Kledering“ in öffentlicher Hand, die Bauarbeiten für die Straße sollen dann bis Ende 2023 abgeschlossen sein.

So lautet der Plan von Stadt und Land NÖ. Die „Spange Kledering“ ist als Umfahrung der Gärtnergasse – für die eigentlich ein Durchfahrtsverbot gilt – konzipiert und soll das Betriebsgebiet Ailecgasse und Sophie Lazarsfeld-Straße an die S1 anbinden. Doch die rund 3,4 Millionen Euro teure Spange ist nicht unumstritten.

So empfindet der Rannersdorfer Michael Fälbl das „Konzept von ‚Entlastungsstraßen‘, in diesem Fall direkt neben einem Bahngleis, heutzutage als bedenklich“. Denn eine neue Straße würde nur zu noch mehr Verkehr führen, betont er. Er würde vielmehr für regelmäßige Polizeikontrollen in der Gärtnergasse eintreten. In den Ländern Wien und NÖ sowie der Stadt Schwechat ist man vom Nutzen der „Spange“ jedoch überzeugt und hält sie als Entlastungslösung für unabdingbar.

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