Schwechater ließen die Korken knallen. Der Schwechater TC nahm die Meisterschaft ernst und eroberte den Titel. Der zweite Antritt soll genauso ablaufen.

Von Raimund Novak. Erstellt am 23. September 2020 (01:23)
Alles gewonnen! Die Spieler des Schwechater TC durften bereits nach der Partie gegen Höflein den Sekt aus dem Kühlschrank holen: Martin Wanker, Nicolas Delaunay und Thomas Trummer sowie Markus Gerics, Christoph Mautner Markhof und Markus Winterleitner.  
privat

Die Meisterschaft ist bald zu Ende und viele Mannschaften hatten sich im Vorfeld entschlossen, einen Gang zurückzuschalten. Eine Saison ohne Aufstiegschancen hat dann doch den einen oder anderen gestört. Die Schwechater nahmen das neue Reglement zur Kenntnis, strebten aber dennoch konsequent den Titel in der Kreisliga C3 35+ an.

Dieses Engagement hatte sich gleich in Runde eins ausgezahlt. Wie sich im Laufe der Meisterschaft herausstellte, zählte Maria Lanzendorf zum ersten Verfolger der Braustädter. In diesem Duell setzten sich Kapitän Christoph Mautner-Markhof und Co. auswärts mit 5:2 durch. Der Mannschaftsführer zählte mit Markus Winterleitner zu jenen Spielern, die die meisten Spiele bestritten haben und bis zum Ende der Meisterschaft sowohl im Einzel- als auch im Doppelbewerb eine weiße Weste behielten.

Sieg über Höflein fixierte den Titel

Die Sektkorken knallten bereits eine Runde vor Ende der Meisterschaft. Nach dem 7:0 über Höflein waren die Schwechater nicht mehr einzuholen. „Die Spieler von Brauhaus Schwechat, jenen Verein, der bei uns einquartiert ist, hatten am selben Tag ein Match, daher waren wir dann 60 Leute, die feierten“, berichtete Mautner-Markhof von der netten Gesellschaft, die sich nach Spielende zufällig ergab.

Sekt geöffnet. Nicolas Delaunay ließ es zur Meisterfeier knallen.
privat

Nachdem sich der Schwechater TC in den Jahren zuvor mit den Plätzen drei und zwei „begnügen“ musste, will der Klub diesen Erfolgslauf fortsetzen und sich im nächsten Anlauf erneut den Titel schnappen, um eine Klasse aufzusteigen. Dann wird auch der TV Hainburg wieder ganz vorne mitmischen. „Sie sind heuer nicht mit der besten Mannschaft aufgetreten“, erwartet sich Schwechats Kapitän in der nächsten Saison eine gefährlichere Hainburger Truppe und ein Duell um den Titel.