Bühnenreifer Roman. Erste Eigenproduktion im Frühjahr ist Bühnenversion des Romans „Wie kommt das Salz ins Meer?“. Premiere am 4. März.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 29. Februar 2020 (05:14)
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Manuela Seidl-Fischer stand bereits im Vorjahr mit Johannes Kemetter beim Stück „Das Milchgeschäft von Ottakring“ auf der Bühne.
Marius Schiener

Das Satirefestival 2020 ist Geschichte und damit auch die Theaterpause im Schwechater Theater Forum. Bereits kommenden Mittwoch startet das Team um Intendantin Manuela Seidl-Fischer und dem kaufmännischen Leiter Daniel Truttmann in die Frühjahrssaison.

Den Anfang macht einmal eine Eigenproduktion. Ab 4. März steht das Zwei-Personen-Stück „Wie kommt das Salz ins Meer?“ am Programm. Neben Intendantin Seidl-Fischer steht Schauspieler Johannes Kemetter auf der Bühne, für die Regie zeichnet sich Marius Schiener verantwortlich. Er war es auch, der den gleichnamigen Roman von Brigitte Schwaiger dramaturgisch für die Theaterbühne aufbereitete.

Zum Inhalt: Die weibliche Hauptfigur flüchtet aus einem provinziell-biederen Elternhaus in eine nicht weniger provinzielle Ehe. Die ständigen Maßregelungen ihres Mannes treiben die Ehefrau in Verzweiflung und Depression. Bis sie Albert kennenlernt und mit ihm aus ihrem bisherigen Leben ausbricht.

Das Stück spielt im Zeitraum zwischen den späten 1960er und dem Ende der 1970er-Jahre. „Humorvoll und mit leiser Ironie, aber auch mit jeder Menge Musik aus den 60er- und 70er-Jahren“, heißt es im Frühjahrs-Programmheft.

Gespielt wird „Wie kommt das Salz ins Meer?“ von 4. bis 19. März. Am 8. März gibt es eine Sonntagsvorstellung mit Beginn um 16 Uhr. Parallel zum Stück wird es im Foyer des Theater Forum eine Ausstellung mit Plattencover aus den 60er- und 70-Jahren geben.