Familiärer Reitstall in Velm. Eva Petrak ist die neue Pächterin des Areals in der Velmer Stadelgasse und hat ambitionierte Pläne für die Zukunft.

Von Otto Havelka. Erstellt am 06. Februar 2021 (04:34)
Eva Petrak (im Bild mit Pferd „Reeve“) will als neue Reitstall-Pächterin für entspannte Atmosphäre sorgen.
Havelka

Begonnen hat alles mit einer dubiosen Nachricht im Internet: In einer anonymen Meldung wurde die Pacht eines Reitstalls in Velm angeboten. Die staatlich geprüfte Dressurreiterin Eva Petrak aus Zwölfaxing forschte nach und wurde tatsächlich fündig. Für den Reiterhof in der Stadelgasse wurden neue Pächter gesucht.

Noch vor Jahresende schlug Eva Petrak dann zu. Seither ist sie die neue Herrin in dem Gehöft mit zwei Wohnungen, Stüberl, ausbaufähigen Koppeln und Boxen für 25 Pferde. Noch hat die neue Pächterin viel zu tun. Abgesehen von einem makellosen „Viereck“ und den Pferdeboxen gibt es noch einige Baustellen.

Neue Pferdekoppeln sollen errichtet werden und langfristig ist auch eine Übersiedlung der Familie samt der zwölfjährigen Tochter Charline nach Velm geplant. Letztere befindet sich laut Mutter Eva derzeit im „Springreit-Fieber“. Bei der Landesmeisterschaft Springen B-Ponys in Siegersdorf im vergangenen Sommer belegte sie den beachtlichen dritten Platz.

Doch zurück nach Velm: Petrak, die schon vor einigen Jahren einen Reitstall in der Himberger Alois Lehrgasse geleitet hat, schwebt nun am neuen Standort „ein Reitstall mit familiärer Atmosphäre“ vor. Fühlen sich die Menschen wohl, geht es auch den Pferden gut, lautet ihr Credo. Und die Dressurreiterin ist davon aufgrund ihrer Erfahrung überzeugt. Die ausgebildete Energetikerin werde immer wieder bei sogenannten „Problempferden“ zurate gezogen.

Kinder-Reitcamps im Sommer in Planung

Sollten es die Corona-Bestimmungen zulassen, will Petrak im Sommer ein Reitcamp für Kinder inklusive allfälligen Nachhilfeunterricht für schwächelnde Schüler anbieten. In erster Linie geht es der Zwölfaxingerin aber um einen artgerechten Umgang mit Pferden. „Pferde sind sensible Tiere und brauchen eine gerechte Ausbildung“, sagt Expertin Petrak.