Über 50 Aufträge für junge Helfer im Jugendzentrum. Als es Mitte März zum coronabedingten Lockdown kam, war die Hilfsbereitschaft allerorts groß. So auch im Jugendzentrum Üdüwüdü. Das junge Vorstandsteam organisierte daraufhin ein Einkaufsservice, vorwiegend für Personen der Risikogruppe.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 23. Juni 2020 (07:05)
Cornelia Nohel und Tobias Diatel vor dem Caritas Wohnheim beim Zirkelweg, wofür die jungen Helfer regelmäßig Lieferungen geholt haben.
privat

Die nunmehr geringe Nachfrage macht das Lieferangebot überflüssig, mit Mitte der Vorwoche ist es eingestellt. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Normalisierung, da der Alltag auch für die rund 20 freiwilligen Helfer wieder Arbeit, Schule, Uni oder Lehre heißt. Während der Einschränkungen konnte „wir etwas über 50 Aufträge im Rahmen der Nachbarschaftshilfe“ in Schwechat und Rannersdorf durchführen, erzählt Üdüwüdü-Vorstandsmitglied Adriana Belakovits. 

Der Dank des Ü-Teams gilt den „Auftraggebern“, den Helfern selbst sowie auch der Stadtgemeinde und der katholischen Pfarre für die Hilfe beim Bekanntmachen des Services. Doch die jungen Schwechater denken auch bereits an übermorgen – „es freut uns, dass wir bestens für einen, hoffentlich nicht eintretenden, erneuten Lockdown gewappnet wären und die Risikogruppe wieder tatkräftig unterstützen würden“, betont Belakovits.