Beschwerden gegen Bau von Spange Kledering abgewiesen. Straßenrechtliche Genehmigung der Umfahrungsstraße ist damit rechtskräftig. Nun folgen Gespräche um Aufteilung von Grundkäufen und Baukosten-Finanzierung.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 03. März 2021 (15:41)
So soll die "Spange Kledering" verlaufen.
Land NÖ

"Im Laufe des Jahres 2022" sollen laut Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) die Bagger auffahren. Grund ist die Errichtung der "Spange Kledering", die die Klederinger Straße mit der Ostbahnstraße auf Höhe der Wiener Stadtgrenze verbinden wird. Unsicherheit für den Zeitablauf brachten mehrere Beschwerden gegen die straßenrechtliche Genehmigung des Landesstraßen-Projekt durch die Bezirkshauptmannschaft Bruck.

Damit war das Landesverwaltungsgericht am Zug - und es wies die Beschwerden ab. Dadurch ist die straßenrechtliche Genehmigung, wie schon zuvor die Baugenehmigung, rechtswirksam. Ziel der - nicht unumstrittenen - Umfahrung ist es, das Wiener Betriebsgebiet Ailecgasse und Sophie Lazarsfeld Straße direkt mit dem S1-Zubringer zu verbinden. Gleichzeitig sollen so die illegalen Fahrten durch die Klederinger Gärtnergasse unterbunden werden.

Im nächsten Schritt stehen nun Finanzierungsgespräche zwischen dem NÖ Straßendienst, der Stadt Wien und der Gemeinde Schwechat an. Konkret geht es um die Aufteilung der Baukosten für die Umfahrungsstraße als auch um die Grundkäufe. Laufen die Gespräche zum "Abschluss des Übereinkommens nach Plan", sei ein Baubeginn 2022 realistisch.