Flughafen Wien-Schwechat wieder in der Gewinnzone

Erstellt am 19. Mai 2022 | 08:36
Lesezeit: 2 Min
Flughafen Wien Symbolbild
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Foto: Flughafen Wien AG
Der Flughafen Wien-Schwechat ist nach den Verlusten in der Coronapandemie wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.
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Im ersten Quartal 2022 schrieb die börsenotierte Betreibergesellschaft einen Betriebsgewinn von 12,4 Mio. Euro, nach einem Verlust von 30,9 Mio. Euro vor einem Jahr. Der Umsatz verdoppelte sich beinahe von 57,5 auf 110,9 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Unterm Strich stand ein Gewinn von 6,7 Mio. Euro, nach einem Verlust von 25 Mio. Euro.

"Die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher ist größer als je zuvor und das spiegelt sich auch in den steigenden Passagierzahlen am Flughafen Wien-Schwechat und deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2022 wider. Eine weiter anhaltende Outperformance bei den Passagierzahlen könnte dazu führen, dass sich die Geschäftsergebnisse für das Gesamtjahr gegenüber den bisherigen Erwartungen deutlich verbessern", gab sich Vorstand Günther Ofner optimistisch. Schwer abschätzbar sei noch der Herbst und das vierte Quartal, das gilt sowohl für den Pandemieverlauf als auch den Krieg in der Ukraine, wie das Management erklärte.

Für das heurige Jahr erwartet der Vorstand einen Umsatz von 560 Mio. Euro und einen Nettogewinn von zumindest 20 Mio. Euro. Spätestens bei den Halbjahreszahlen will das Unternehmen seinen Ausblick aktualisieren, wie es in der Mitteilung hieß. Bis April zählte man in Wien 4,7 Millionen Passagiere, für das Gesamtjahr rechnet man mit 17 Millionen in Wien und mit 21 Millionen inklusive der Beteiligungen in Malta und Kosice.

Die Coronakrise hat der Airport noch nicht zur Gänze verkraftet. Die Passagierzahlen liegen weiter hinten dem Vorkrisenniveau zurück, haben zuletzt aber deutlich angezogen. Im April waren es 1,8 Millionen, nach 270.000 im April 2021. "Aktuell liegen wir bei etwa 65 Prozent des Passagieraufkommens von 2019", so Vorstand Julian Jäger. Für den Sommer rechnet er mit einem Flugboom. Auf diesen sei man gut vorbereitet, bei den Sicherheitskontrollen habe man aufgestockt.

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