Urlaub inklusive Vulkanausbruch

Erstellt am 09. August 2022 | 05:20
Lesezeit: 2 Min
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Die NÖN-Mitarbeiter Simon Weiß und Mario Pichler.
Foto: privat
Die NÖN-Mitarbeiter Simon Weiß und Mario Pichler sind derzeit in Island unterwegs. Dort kam es in der Vorwoche zum Ausbruch des Fagradalsfjall.
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Noch heute ist der Ausbruch des Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull in guter Erinnerung. Die damals entstandene Aschewolke sorgte 2010 für massive Ausfälle im europäischen Luftverkehr. In der Vorwoche ist auf Island erneut ein Vulkan ausgebrochen, dieses Mal bahnt sich Lava aus dem Fagradalsfjall ihren Weg an die Oberfläche.

Im Vorfeld des Ausbruchs wurden tausende Erdbeben – zwei davon immerhin mit einer Stärke von 5,0 – gemessen. Eines davon, und zwar jenes von 1. auf 2. August, haben auch zwei NÖN-Mitarbeiter hautnah miterlebt. Denn Simon Weiß und Mario Pichler touren gerade durch Island. Gespürt haben sie das Gerüttel in der Hauptstadt Reykjavík, die etwa 40 Kilometer vom Vulkan Fagradalsfjall entfernt liegt.

Ein Abstecher zum Vulkan ist Pflicht

Die Isländer selbst sind ob des neuerlichen Ausbruchs kaum beunruhigt, gehört es für sie doch eher zum Alltag. „Unter den Einheimischen, die wir getroffen haben, ist der Vulkanausbruch kein besonders großes Thema, da es öfters zu solchen kommt und der aktuelle momentan noch verhältnismäßig klein ist“, berichten die NÖN-Mitarbeiter. Natürlich werde in den lokalen Medien intensiv berichtet. Auf dem Weg nach Landmannalaugar, einer beliebten Wanderregion in den Highlands, trafen Weiß und Pichler auf eine Isländerin.

„Sie meinte, in ein paar Tagen könne der Ausbruch größer werden“, erzählt das NÖN-Duo. Das Interesse, gerade bei Urlaubern ist natürlich riesig – so auch bei den Jung-Journalisten. Mittlerweile gibt es online einsehbare Wanderrouten, um das Naturspektakel direkt vor Ort beobachten zu können. „Gegen Ende unserer Reise werden wir das auch tun“, erzählen Weiß und Pichler.

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