Kundin übt Kritik an Schwechater Bank Austria

Erstellt am 16. April 2020 | 05:34
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Geldinstitut soll Überziehungsgrenze ohne Information massiv gekürzt und auf Anfragen nicht reagiert haben.
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Treue schützt vor Ärger nicht – das erfuhr eine Schwechaterin nun am eigenen Leib. Die vierfache Mutter ist seit Jugendtagen Kundin bei der Bank Austria. Nachdem sie derzeit in Karenz ist, schöpfte sie ihren Überziehungsrahmen regelmäßig aus. Bezahlte aber auch stets die anfallenden Zinsen, wie sie betont.

Doch nun setzte die Bank ohne Vorwarnung ihren Dispo-Rahmen um satte 4.000 Euro nach unten. „Das bedeutet, dass wir nun keine Rechnungen bezahlen können oder Essen kaufen“, erzählt sie. Das Konto bleibe nun auf Monate gesperrt, ärgert sie sich. Auf E-Mails habe das Geldinstitut nie reagiert, versprochen Rückrufe gab es ebenfalls nie. Zudem sei sie vor Monaten eine Lösung für das ständigen Kontominus mit ihrer Hausbank zu finden, abgewimmelt worden. Die Umgangsformen bezeichnet die Schwechaterin jedenfalls als „bodenlose Frechheit“.

Bei der Bank Austria betont man gegenüber der NÖN, dass man stets bemüht sei, Kundenanfragen zeitnah und bestmöglich zu erledigen. Man wolle sofort nachvollziehen, wie es zu der Situation gekommen sei und sich bei der Kundin melden. Bis Redaktionsschluss – vermutlich auch den Osterfeiertagen geschuldet – gab es aber noch keinen Kontakt zur Schwechater, wie sie der NÖN bestätigt.

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