Kein Alarm: Diebe kamen über das Dach. Serieneinbrüche in Firmengebäude in den Bezirken Korneuburg, Klosterneuburg und Bruck beging eine Bande aus Moldawien.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 15. November 2018 (04:13)
Symbolbild
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Mit 17 Jahren der jüngste, führte der Jugendliche aus Moldawien eine Einbrecherbande an. In unterschiedlicher Besetzung tourte er mit Landsleuten durch das Wein- und Industrieviertel und brach in Bürogebäude und sonstige Gewerbebetriebe ein.

Auf das Konto des Jugendlichen und seiner Helfer gingen letztendlich fünf Firmeneinbrüche in Leobendorf, mehrere in Lepoldsdorf, sechs in Klosterneuburg, zwei in Maria Gugging. In Korneuburg drang die Bande in zwei Lokale ein und plünderte auch die Verkaufshütten des Dinosaurierparks. Der Jugendliche schlug auch in Spillern, Bisamberg, mehrfach in Stockerau, Kierling und Kritzendorf zu.

Die Einbrecher drangen bei all den Diebestouren über die Dächer in die Objekte ein, um die Alarmanlagen, die oft nur im Erdgeschoss installiert sind, zu umgehen. Dabei gingen sie mit Brachialgewalt vor und richteten enormen Sachschaden (unter anderem wurden Türen aufgebrochen und Safes mit der Flex aufgeschnitten) an.

Letztlich wurde der 17-Jährige mit zwei Helfern geschnappt.

„Sie haben es vermieden, in Wohnstätten einzudringen. Offensichtlich hat es sich in Einbrecherkreisen herumgesprochen, dass es dafür lange Haftstrafen setzt. Deshalb kommen Sie glimpflicher davon“, meinte der Richter und verhängte über das Trio je 15 Monate Gefängnis. Rechtskräftig.