Statt Golfplatz kommt Deponie. Die Strabag bekundet Interesse an der Huber-Deponie in Wienerherberg. Mit dem heimischen Baukonzern wäre das Golfplatz-Projekt endgültig gestorben. Denn Interesse hat man daran keines.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 01. Mai 2019 (05:17)
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Otto Havelka

„Sollte Strabag in das Projekt einsteigen, wäre eine Sanierung des derzeitigen Zustands gesichert“, versichert Pressesprecherin Diana Neumüller-Klein auf Anfrage der NÖN. Der Baukonzern will die Deponie der insolventen Transportfirma Huber kaufen. Fix ist aber noch nichts.

Sicher wäre allerdings, dass damit das Golfplatz-Projekt endgültig gestorben ist. Denn an einer Golfanlage hat die Strabag kein Interesse. Vielmehr würde man durch einen Grundstückstausch mit der Kirche eine Erweiterung der Deponiefläche erreichen wollen. Das bringt die Gegner der Deponie in Wienerherberg wie VP-Parteichef Anton Hietz auf die Palme.


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