Ungarische Kampfansage am Wiener Flughafen

Die ungarische Billigfluglinie „Wizz Air“ setzt in Schwechat auf die derzeit modernsten Airbus-Flieger des Typs A321neo.

Erstellt am 30. November 2021 | 05:51
Lesezeit: 1 Min

Je 50 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen und an Lärmbelastung sowie eine Kraftstoffersparnis von 20 Prozent. Das sind die Vorzüge des neuen Airbus A321neo von Herstellerseite. Doch auch den Fluglinien hilft der moderne Flieger Kosten zu sparen.

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Die ungarische Billigairline „Wizz Air“ stellt derzeit ihre Flotte auf A321neo um, auch ab Schwechat wird ab dem kommenden Sommer nur noch dieses Modell zum Einsatz kommen. Mit sechs Maschinen werden dann 43 Strecken in 27 Länder angeflogen. „Wizz Air“ plant zudem in Schwechat zu expandieren und sucht Piloten und Flugbegleiter.

Neun zusätzliche Sitzplätze im A321neo

Die Umstellung auf den A321neo kommt nicht zuletzt dem Low Cost-Konzept der Ungarn entgegen. Denn: Dank des geringeren Kerosinverbrauchs ist jeder Flug günstiger zu betreiben, obwohl neun zusätzlichen Sitzplätze zur Verfügung stehen. 

Die zusätzlichen Sitze konnten dank Umbauten in der Kabine bei gleichbleibendem Komfort installiert werden, denn „jeder Cent zählt“, erklärt Unternehmenssprecher Andras Rado anlässlich der Präsentation des neuen Flugzeugtyps am Schwechater Flughafen.

Insgesamt hat "Wizz Air" beim Flugzeughersteller Airbus in Hamburg inzwischen 429 Flugzeuge des Typs A321neo für seine weitere Expansion bestellt hat. Erst vor wenigen Tagen wurde ein neuer Auftrag über bis zu 196 A321neo-Flugzeuge auf der Flugshow in Dubai bekannt gegeben.