Der Ärger liegt zu oft auf den Straßen.  Unmut wegen Pferdemist – Reitvereinen will Mitglieder „sensibilisieren“.

Von Peter Gerber Plech. Erstellt am 21. Juni 2021 (04:56)
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Ärgernis Pferdemist.
privat, privat

FPÖ-Gemeinderat Reinhard Kopleder ärgert sich und sagt: „Es stinkt zum Himmel“. Grund für seinen Ärger ist die in jüngerer Vergangenheit immer wieder vorgekommene und nicht beseitigte Verunreinigung von Straßen bei Ausritten von Reiterinnen oder Reitern.

„Es kann nicht sein, dass die Exkremente einfach auf der Straße liegen bleiben und keiner kümmert sich darum. Hundebesitzer sind verpflichtet, das Sackerl fürs Gackerl mitzuführen – warum kann man bei Pferden nicht eine ähnliche Verpflichtung vorsehen?“, fragt sich Kopleder.

Dialog mit den Reitställen ist da

Bürgermeisterin Astrid Reiser (SPÖ) will die Angelegenheit weder kleinreden noch größer machen, als sie ist. „Wir setzen auf Information und den Dialog mit den Reitställen“, sagt die Ortschefin.

Und bei den Reitvereinen klingt es ähnlich. „Wir halten Mitglieder, Reiterinnen und Reiter dazu an, den Mist jeweils zu entsorgen. Vielleicht müssen wir erneut eine Info-Kampagne zu diesem Thema machen und die Leute wieder dafür sensibilisieren“, sagt Ewald Angetter, Präsident des Heeressportvereins Zwölfaxing/Reitverein Pappelhof.

Übrigens: Pferdemist gilt als hervorragender Dünger für Rosen und Obstbäume.