Zwölfaxing: Trauer um Franz Keglovits

Autohaus-Chef Franz Keglovits erlag am Samstag überraschend seiner schweren Krankheit.

Erstellt am 23. November 2021 | 12:12
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Große Betroffenheit herrscht in Zwölfaxing und der Region nach dem Tod von Franz Keglovits.
Foto: NÖN Archiv/privat

Die Nachricht vom Tod Franz Keglovits‘ löst nicht nur bei Wegbegleitern große Betroffenheit aus. „Das ist ein schwerer Verlust für uns alle. Franz war stets ein Verfechter des Miteinander und und war nicht nur ein Wirtschaftstreiber in der Gemeinde. Er wird uns allen in vielerlei Hinsicht fehlen“, sagt Bürgermeisterin Astrid Reiser (SPÖ). Die ersten Gedanken von Fritz Blasnek, Außenstellenobmann der Wirtschaftskammer Schwechat, galten der Familie. „Ich bin erschüttert und wünsche der Familie viel Kraft. In diesen bereits wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt jetzt noch ein persönlicher Schicksalsschlag hinzu.“

Keglovits gründete 1983 mit seinem Bruder Roman eine Kfz-Werkstatt in der Schwechater Straße 51. Schon drei Jahre später übersiedelte man zwei Parzellen weiter zum heutigen Standort. Von einem Drei-Mann-Betrieb 1983 hat sich das nunmehrige Autohaus Keglovits mit Mazda und Seat als Vertragspartner zu einem Betrieb mit 70 Mitarbeitern entwickelt.

Der Unternehmer war aber auch seit vielen Jahren als Unterstützer beim SV Zwölfaxing aktiv. Seit fast fünf Jahren trat er als Präsident und Namensgeber in Erscheinung. Beim Fußballverein zeigte man sich geschockt. „Wir haben eine außerordentliche Sitzung einberufen“, hieß es von Vereinsseite und weiter: „Wir sind tief betroffen und traurig.“ Fest steht, dass Keglovits wie kein anderer den Verein in den letzten Jahren geprägt hat. Er wird beim SV Zwölfaxing eine große Lücke hinterlassen – menschlich wie auch wirtschaftlich.