Erstellt am 28. Februar 2017, 02:05

von Ingrid Vogl

Falcons vergeigten den Auftakt. Im ersten Spiel des Oberen Play-offs mussten die Falcons in Wels eine unerwartete Niederlage in der Verlängerung einstecken.

Schlechter Start. Die Falcons mussten gegen Wels eine unerwartete Niederlage einstecken, die auch Georg Rülling nicht verhindern konnte. Ihm hatte man die Verlängerung zu verdanken.  |  Kovacs

Recht viel schlechter hätte der Start der Falcons in die Play-offs nicht ausfallen können. Die Amstettner unterlagen einer beherzt aufspielenden Mannschaft aus Wels in der Overtime.

Trotz der Ausfälle von Marevac und Klisura gingen die Am-stettner als klarer Favorit gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner in die Partie. Von Beginn an entwickelte sich aber ein offener Schlagabtausch, in den die Mostviertler unkonzentriert starteten und das erste Viertel wieder einmal verschliefen. Nachdem dieser Spielabschnitt mit zwei Punkten verloren ging, konnte die Intensität im zweiten Viertel erheblich gesteigert werden.

In der Offensive überzeugten Glantschnig und Rülling mit Einzelaktionen. Das Duo zeichnete für 19 der 26 Falcons-Zähler in diesem Viertel verantwortlich und somit auch für den 41:34-Halbzeitstand. In dieser Tonart ging es aber nicht weiter. Unnötige Ballverluste und Fehler in der Verteidigung schlichen sich ein. Die katastrophale Wurfquote tat das Übrige dazu, dass die Amstettner kurz vor Schluss der regulären Spielzeit wie der sichere Verlierer aussahen.

Mit zwei Einzelaktionen stellte Georg Rülling aber den Ausgleich her. Somit musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Da hatten die Amstettner den Gastgebern dann nichts mehr entgegenzusetzen und gingen als verdienter Verlierer vom Feld. „Das war heute leider nicht der erwartete Start in die Play-offs. Wir müssen einfach in den kommenden Spielen die Intensität über 40 Minuten halten“, so Topscorer Sebastian Glantschnig.